Hanko Döbringer (transkrypcja)

© 2001 Grzegorz Żabiński

Legenda

  • tekst czer­wony – do­kładna pi­sow­nia nie­pewna
  • [tekst nie­bie­ski w na­wia­sie kwa­dra­to­wym] – ko­men­tarz Grzegorza
  • tekst nie­bie­ski po­gru­biony – nu­mery stron
  • tekst prze­kre­ślony – tekst skre­ślony w ma­nu­skryp­cie

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Hie hebt sich an me­ister lich­te­na­wers kunst des fech­tens mit deme schwerte czu fusse und czu rosse blos und yn harnu[e]sche / Und vor al­len din­gen und sa­chen / soltu mer­ken und wis­sen das nu[e]r eyne kunst ist des swer­tes / und dy mag von man­che hun­dert ja­ren sein fin­den und ir­docht und dy ist eyn grunt und kern al­ler kun­sten des fech­tens und dy hat me­ister licht­na­wer gancz ver­tik und ge­recht ge­habt und ge­kunst Nicht das her sy sel­ber ha­ben fun­den und ir­docht als vor ist ge­schre­ben son­der her hat man­che lant durch­fa­ren und ge­sucht / durch dy sel­ben rech­tver­ti­gen und wor­ha­ftige kunst wille / das her dy io ir­da­ren und wis­sen wolde / und dy selbe kunst ist crust gancz und rech­tver­tik / und get of das al­ler ne­he­ste und korf [kropki pod korf, tzn. po­myłka skryby] korcz­ste svecht und ge­rade czu recht zam wen ey­ner ey­nen ha­wen ader ste­chen wolde und das man im deme ey­nen va­dem ader snure an se­inen ort ader sneyde des swer­tes bu[e]nde und ley­tet aber czo­ege den sel­ben ort ader sne­ide off eines blos­sen

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den her ha­wen ader ste­chen selde / noch dem al­ler ne­he­sten korcz­sten und en­dli­chen als man das nu[e]r dar bre­gen mochte / wen das selbe recht­fer­tige vech­ten / wil nicht ho­bi­sch und we­idlich pa­ry­ren ha­ben / und we­ite­ru­me­fech­ten mit deme sich lewte moch­ten las­sen und vorzu[e]umen / als man noch man­che leych­me­istere vin­det dy do spre­chen / das sy sel­ber newe kunst vin­den und ir­den­ken und mey­nen das sich dy kunst des fech­tens von tage zu tage bes­ser und mere / Aber ich wolde gerne ey­nen sehn der do / mochte mir eyn ge­fechte / ader eyne haw ir­den­ken und tuen der do nicht aus licht­na­wers kunst gynge / Nu[e]r das sy ofte eyn ge­fechte vor­wan­deln und vor­ke­ren wa[e]llen / mit deme das sy im newe name ge­ben / icz­li­cher noch seyme hawpte / und das sy we­itu­me­fech­ten und pa­ryrn ir­den­ken / und oft vor ey­nen haw czwene ader dreye tuen nu[e]r dur­chwol­ste­chend wille do von sy von den unvor­sten­di­gen ge­lobt wol­len wer­den / mit dem ho[e]bschen pa­ryrn und we­ite­ru­me­fech­ten als sy sich veyn­tlich stel­len / und we­ite und lange hewe dar bren­gen lank­sam und trege / mit deme sy sich gar sere vor­ha­wen

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und zeu[e]men / und sich auch do mite va­ste blos ge­ben / Wen sy keyne mosse yn iren fech­ten nicht ha­ben / und das geho[e]rt doch nicht zu cru­stem fech­ten / son­der zu schul­fech­ten durch ubunge und ge­braw­chunge wille mochte is wol eczwas gut seyn / Aber cru­ste vech­ten wil vi­sth slecht und gar ge­rade dar ge­hen / an al­les las­sen und zu[e]menu[e]ss / zam noch ey­ner snu­ren ader zam icz­lichs be­sun­der ge­mes­sen und ge­we­gen were / Wen sol ey­ner ey­nen slaen ader ste­chen / der do vor im stet zo hilft in io keyn slag ader stich vor sich xxx ader hin­der­sich / ader ne­ben sich noch key­ner­ley we­it­fech­ten ader vil hewe / das mit eyme mochte en­den / mit deme her sich zu[e]met und last / das her dy schant­cze vor­slest / Sonder her mus ir / slecht und gle­ich czu­ha­wen / czum ma­nen [zum ar­men?] / czu kop ader czu le­ibe / noch dem al­ler ne­he­sten und schi­re­sten als her in mir ge­ha­ben mag und in eichen vri­sch [?] und snelle und li­ber mit eyme slage wen mit viern ader se­chen mit deme her sich mo[e]chte las­sen / und das ie­ner le­ichte qu­eme [?] deme [?] her / Wen der vor­slag / eyn gros vor­teil ist / of deme vech­ten / als du es als her­noch wirst ho­ren yn dem te­xte / do me­inet licht­na­wer / nu[e]r fu[e]nff hewe / mit an­dern sto[e]rken / dy do nu[e]tcze seyn czu er­stem vech­ten / und le­ret dy noch

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rech­ter kunst slecht und ge­rade dar ble­gen noch dem al­ler ne­he­sten uund schu­esten / als mag is nu[e]r dar ko­men / und lest al­les trum­mel werk / und new fun­den un­der­we­gen von den leych­me­istere dy doch grun­tlich aus sy­ner kunst dar ko­men

Auch merke das / und wisse das man nicht gar ey­gen­tlich und be­dew­tlich von dem fech­ten mag sa­gen und schre­iben ader aus le­gen / als man is wol mag / is wol mag cze­igen und we­isen mit der hant / Dorume tu of dyne sy­nen und be­trachte is de­ste vas / und ube dich do­rynne de­ste mer yn schimpfe / zo ge­denk­stu ir de­ste vas in ern­ste / wen ubunge ist bes­ser wenne kunst / de­ine [denne?] ubunge tawg wol ane kunst aber kunst tawg nicht wol ane u[e]bunge

Auch wisse das eyn gu­ter fech­ter sol vor al­len sa­chen syn swert ge­wisse und si­cher fu[e]ren und fas­sen mit be­iden hen­den / czwi­schen ge­hil­cze und klos / wen alzo helt her das swert vil si­cher / den das hers bey dem klosse vas­set mit ey­ner hant / Und slet auch vil har­ter und su[e]rer / alzo / wen der klos o[e]ber wirft sich und swenkt sich noch dem slage das der slag vil har­ter / dar kumpt / den das her das swert mit dem klosse vas­set Wen alzo czo[e]ge her den slag mit dem klosse we­der das her nicht zo vo[e]lko[e]mlich und zo stark mo[e]chte dar ko­men / Wen das swert

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ist recht zam eyn woge / den ist eyn swert gros und swer / zo mus der klos auch do­rnoch swer syn / recht zam noch ey­nen wo­gen

Auch wisse wen ey­ner mit eyme ficht / zo sol her vner [?] / schrete wol war ne­men / und si­cher in den seyn / wen her recht zam of ey­ner wo­gen ste­chen sol / hin­der­sich / ader vor­sich zu tre­ten / noch deme als sichs gepu[e]rt / gefu[e]ge und ge­rin­klich / ri­sch und snelle / und gar mit gu­ter mute und gu­ter ge­wis­sen ader vor­nunft sol deyn fech­ten dar ge­hen / und an alle vorchte / als man das her­noch wirt ho[e]ren/

Auch soltu mosse ha­ben yn deyme ge­fechte do­rnich als sichs gepu[e]rt / und solt nicht zu weit schre­iten / das du dich de­sto las eyns – / an­dern schre­tes ir­ho­len ma­gest / hin­der­dich / ader vor­dich zu­tuen / noch deme als sich wo[e]rde ge­pu­ren / und das / Auch ge­pu­ren sich oft czwene kor­cze schrete vor ey­nem lan­gen / und oft gepu[e]rt sich das ey­ner eyn lewt­cheyn mus tuen / mit kor­czen schre­ten / und oft das ey­ner ey­nen gu­ten schret ader sprunk mus tuen /

Und was ey­ner re­dlichs wil tre­iben czu schimpfe / ader czu ern­ste / das sol her eyme vor den ogen / fremde und vor­wor­ren / ma­chen / das ie­ner nicht merkt was de­ser keyn im meynt czutreiben/

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Und als vals wen her denne czu im kumpt und dy mosse also czu im hat das in du[e]nkt her welle in im wol ha­ben und ir­re­ichen / zo sal her kun­lich czu im hur­ten und va­ren / snelle und ri­sch / czu koppe ader czu le­ibe / her treffe ader vele / und sal io den vor­slag ge­wyn­nen / und ie­nen mit nichte las­sen czum din­gen ko­men / als du das her­noch wirst ho[e]ren yn der ge­mey­nen lere

Auch sal ey­ner al­le­mal li­ber den obern blo[e]ssen re­men / denne den un­dern / unde eyme ober deme ge­hil­cze yn va­ren / mit hewe ader mit sti­che / ku[e]nlich und ri­sch / Wen ey­ner ir­re­icht ey­nen vil das und de­ner o[e]ber dem ge­hil­cze / den do­run­der / und ey­ner ist auch alzo vil si­cher al­les fech­tens / und der obern rure eyne / ist vil bes­ser denne der un­der eyne / Is wen denne / das ist alzo qu­eme das ey­ner ne­her hette zu der un­dern das her der re­men mu[e]ste / als das ofte kumpt

Auch wisse / das ey­ner sal io eyme of dy rechte se­iten ko­men yn seyme ge­fechte / wen her ey­ner do yn al­len sa­chen / des fech­tens ader rin­gens / das ge­ha­ben mag / denne gle­ich vorne czu / und wer dis sto[e]rke wol weis [?] / und wol dar brengt der ist ist nicht ey­ner bo[e]zer fech­ter /

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Auch wisse / wen ey­ner cru­stlich wil fech­ten / der vasse im eyn ver­tik sto[e]rke vo[e]r / wels her wil / das do gancz und ge­recht sey / und neme im das cru­stlich und stete in sey­nem syn und gemu[e]te / wen her of ey­nem wil recht zam her so[e]lde spre­chen das meyne ich io zu­tre­iben / und dal sal und mus vor­gank ha­ben in der ho[e]lfe go­tes zo mag is im mit nichte ve­len / her tut was her sal / wen her kun­lich dar hort und raw­scht / mit dem vor­slage / als man das her­nach oft wirt horen/

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O zu al­lem fech­ten geho[e]rt dy ho[e]lfe go­tes von rechte / Gera der leip und ge­sun­der / eyn gancz ver­tik swert be­sun­der / Vor noch schwach sterke / yn­des das wort mete zu mer­ken / hewe sti­che snete dru[e]cken / le­ger schu[e]tczen sto[e]sse fu[e]len zu[e]cken / Winden und hen­gen / ru[e]cken stri­che spro[e]nge gre­if­fen ran­gen / Vissheit und kun­heit / Vorsichtikeit list und klu­gheit / masse Vorborgenheit / ver­nunft vor­be­trach­tunge fe­ti­keit [uszko­dzone, le­dwo czy­telne] / Ubunge und gu­ter ilint [?] / mo­tus ge­len­kheit schrete gut / In den sel­ben ver­sen da / sint dir fun­da­ment prin­ci­pia / Und per­ti­nen­cia be­nu­met [?] und dy gan­cze ma­te­ria / Aller kunst des fech­ten / das saltu be­trach­ten rechte / Als du auch eigen­tlich / her­no­cher und so[e]nderlich / wirst he­ren ader li­sen / icz­lichs noch sey­nem we­zen ffech­ter des nym war zo wirt dir dy kunst be­kant dy kunst gar / of dem gan­czen swerte / und manch gut we­ide­lich ge­verte /

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Motus das worte schone / ist des fech­tens eyn hort und krone / der gan­cze ma­te­riaz des fech­tens / mit al­ler per­ti­nen­cia / und der ar­ti­keln gar des fun­da­men­tes dy var / mit na­men sint ge­nant / und wer­den dir her­nach vass be­kant / Wy denne ey­ner nur ficht / so sey her mit den wol be­richt / Und sey stetz in motu / und nicht veyer wen her mit / du hebt zu fech­ten / zo tre­ibe her mit rechte / Vermerung [?] und en­dlich eyns noch dem an­dern ku[e]nlich / In eyne raw­sche stete / an un­der­loss im­me­diate / das ie­ner nicht kome / czu slage des nympt de­ser fro­wen / Und ie­ner scha­den / wen her nicht unge­sla­gen / Von de­sem ko­men mag / mit nur de­ser noch dem ine [?] / Und noch der le­ren / dy it­czunt ist ge­schre­ben / So sag ich vor­war / sich schu[e]tzt ie­ner nicht ane var / ha­stu vor­no­men / czu slage mag her mit nichte ko­men /

Hie mer­ken das / fre­qu­ens mo­tus / be­slewst in im / be­gyn­nes / mit­tel und ende / al­les fech­tens / noch de­ser kunst und lere / alzo das ey­ner yn eyme raw­sche / an­he­bunge / mit­tel unde en­dunge / an un­der­los und an hindernu[e]s sy­ner we­de­rvech­ters vol­brenge / und ie­nen mit nichte lasse zu slage ko­men / Wen of das geet dy zwey wo[e]rter vor / noch / das ist vor­slag und noch­slag / in mete in und ho[e] qu­asi qu­omodo prius ir­lichm sine atque meo [?]

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Das ist eyne ge­meyne vor­rede des bloz­fech­tens czu fusse das merke wol

Jung Ritter lere / got lip ha­ben fra­wen io ere / So we­chst dein ere / U[e]be rit­ter­schaft und lere / kunst dy dich zy­ret und in kri­gen sere ho­fi­ret / Ringens gut fes­ser / glef­ney sper swert unde mes­ser / men­lich be­der­ben / unde in an­dern hen­den vor­ter­ben / Haw dreyn und hort dar / raw­sche ym trif ader la farn / das in dy we­isen has­sen dy man siet pre­isen / Dorauf dich zosse alle ding ha­ben lenge unde mosse / Und was du wilt tre­iben by gu­ter vor­nunft saltu ble­iben / czu crust ader czu schimpf / habe fro[e]lichen mut mit limpf / So mag­stu ach­ten und mit gu­tem mute be­trach­ten / Was du solt fu[e]ren und keyn im dich ru[e]ren / Wen gu­ter mut mit kraft macht eyns we­der­sa­che cza­ge­haft / do­rnoch dich richte gib key­nem for­teil mit ichte / Crimkruheit [?] me­ide vier ader sechs nicht vor­tre­ibe / mit dey­nem o[e]]bermut biss si­tik das ist dir gut / der ist eyn ku[e]ner man der sy­nem gle­ichen tar be­stan [?] / Is ist nicht schande vier ader sechs flien von hande [jest jesz­cze 1,5 li­nii, ale prze­kre­ślone i nie­czy­telne]

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+ Haw nicht czu swerte / zon­der stets der blosse wa[e]rte

Das ist eyne ge­meyne lere des swer­tes

Wiltu kunst scha­wen sich link gen und recht mete ha­wen. Und link mit rech­ten is gas du stark ge­rest fech­ten / Wer noch get he­wen der darf sich kunst kleyne fre­wen / haw im was du wilt keyn we­chsler kawm an dich schild / + [fraza z krzy­żem po­wy­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] / Czu koppe czu le­ibe dy czec­ken do nicht vor­me­ide / Mit gan­czem le­iben ficht was du stark ge­rest tre­iben / Hoer was do slecht sit ficht nicht oben link zo du recht pist / Und ob du link pist ym rech­ten sere hin­kest / Auch so vicht io li­ber von oben lin­kli­chen ni­der / Vor noch dy czwey dink syn al­len kun­sten eyn or­sprink / Schwach unde sterke Indes das wort mete merke / So mach­stu ler­nen mit / kunst und er­beit dich we­ren / Irschrikstu gerne / keyn fech­ten nym­mer lerne / Kunheit und ri­scheit / vor­sich­ti­keit list und klu­gheit ++ [fraza z krzy­żem po­ni­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] / Wil fech­ten ha­ben und fro[e]lichs gemu[e]te tragen/

Glosa ge­ne­ra­lis hu­ius se­qu­itur

Won al­le­rer­sten merke und wisse / das der ort des swer­tes ist das zen­trum und das mit­tel und der kern des swer­tes aus deme alle ge­fechte gen und we­der yn in ko­men / So sint dy hen­gen und dy win­den synt dy an­henge und dy u[e]mlewfe des zen­trums und des kerns

++ Vornunft vor­bor­gen­heit mosse be­vor­be­trach­tunge hob­sheit fe­ti­keit

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aus den auch gar vil gu­ter sto[e]cke des fech­tens ko­men / Und sint do­rum fun­den und ir­docht / das eyn fech­ter / der da gle­ich czum orte czu hewt ader sticht nicht wol al­le­mal tref­fen mak / aus der mite den sel­ben sto[e]cken ha­wende ste­chende ader sney­dende mit abe / und czu­tre­ten / und mit umbe­schre­iten ader sprin­gen ey­nen tref­fen mag / Und ab ey­ner syn ort des swer­tes / mit schis­sen ader mit vol­tre­ten / vor­lewt ader vor­lengt / zo mag her in mit win­den ader abe­tre­ten / we­der ir­len­gen und / yn­bren­gen und ko[e]rczen / alzo das her we­der yn ge­wisse sto[e]cke und ge­setze ku[e]mpt des fech­tens / aus den her hewe sti­che ader snete bren­gen mag / Wen noch lycht­nawrs kunst / so ko­men aus al­len ge­fech­ten und ge­setze der kunst des swer­tes / hewe sti­che und snete / als man wirt her­noch ho[e]ren / wy eyn sto[e]cke und ge­setze aus dem an­dern kumpt / und wy sich eyns aus den an­dern macht / ab eyns wirt ge­we­ret / das daz an­der treffe und vor­gank habe
Czu dem an­dern mal merke und wisse / daz keyn dink an dem swerte / Umbe zu[e]st fun­den und ir­docht ist / zun­der eyn fech­ter / den ort / be­ide sne­iden ge­hil­cze klos / und als das am swerte ist / nu[e]tczen sal / noch dem

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als icz­lie­ichs syn so[e]nderleichs ge­setze hat yn der kunst des fech­tens / noch dem als dy U[e]bunge hat und fin­dert [?] / als du it­zlichs be­sun­der her­noch wirst se­hen und ho[e]ren /
Auch merke und wisse / mit deme als her spricht wiltu kunst scha­wen etc meynt her / das eyn kun­stli­cher fech­ter der sal den lin­ken fuz vor se­czen / und von der rech­ten se­iten mete ha­wen / gle­ich zum manne / mit drewe he­wen / zo lang bis das her siet wo her ie­ner wol ge­ha­ben mag / und wol dir­re­ichen mit se­inen schre­ten und meynt wie ey­ner stark wil fech­ten zo sal her von der lin­ken se­iten of fech­ten / mit gan­czem le­ibe und mit gan­czer kraft / czu koppe und czu le­ibe wo her nur tref­fen mag / Und nim­mer zu keyn swerte / zun­der her sal tuen / zam ie­ner keyn swert habe aber zam hers nicht sehe / und sal keyne czec­ken ader ru­ren nicht vor­me­iden / zon­der umber­mer [?] in ar­beit und beru[e]rungen seyn / das ie­ner nicht czu slage mag ko­men /

Auch meynt her das / ey­ner den he­wen nicht gle­ich sal noch ge­hen und tre­ten zon­der etwas be­se­ites und krum­mes umbe / das her ieme an dy se­ite kome / do her in vas / mit al­ler­leye ge­ha­ben mag / denne vorne czu / Was denne her nu[e]r of re­nen hewt ader sticht das mag im ie­ner mit key­ner­leye dur­chwech­sel ader an­dern ge­fech­ten get / wol we­ren ader abe­le­iten / nu[e]r das dy hewe ader sti­che gle­ich czum manne czu ge­hen keyn den blo[e]ssen / czu koppe ader czu le­ibe / mit umbe­schri­ten und tre­ten /

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+ her treffe ader vele / als lich­na­wer spricht haw dreyn und hurt dar / raw­sche hin trif ader la var

Auch merke und wisse / mit deme als her spricht / vor noch dy zwey dink etc do / nent her dy fu[e]nff wo[e]rter / vor noch swach stark Indes / an den sel­ben wo[e]rtern leit alle kunst / me­ister licht­na­wers / Und sint dy grunt­fe­ste und der // kern [na mar­gi­ne­sie] al­les fech­tens czu fusse ader czu rosse / blos ader in harnu[e]sche / Mit deme worte vor / meynt her das eyn it­zli­cher gu­ter fech­ter sal al­le­mal den vor­slag ha­ben und ge­win­nen + [fraza z krzy­żem po­wy­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] / Wenne her czu eyme ge­het ader lewft als balde als her nur siet / das her in mit ey­nem schrete / ader mit ey­nem sprunge dir­re­ichen mag / wo her dene in­dert in blos siet / do sal her hin varn / mit­srew­den / czu koppe ader czu le­ibe / ku[e]nlich an alle vorchte wo her in am ge­wi­sten ge­ha­ben mag / alzo das her io den vor­slag ge­winne / is tu ieme wol ader we / und sal auch mit dem / in sy­nen schre­ten ge­wisse sein / und sal dy ha­ben recht zam ge­mes­sen / das her nicht zu korcz ader czu lank schre­ite / Wen her nu[e] den vor­slag / tuet / trift her / zo volge her dem tref­fen Vaste noch we­ret her aber den vor­slag alzo das her im den vor­slag / is sy haw ader stich mit syme swerte / abe­we­iset und le­itet / dy we­ile her denne ieme noch / an syme swerte ist / mit deme als her wirt abe­ge­we­ist / von der blo[e]ssen der her ge­re­met / hat / zo sal her gar eben fu[e]len und mer­ken

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ab ie­ner in syme abe­le­iten und schu[e]tzen der hewe ader sti­che / an syme swerte we­ich ader herte / swach ader stark sey Ist denne das her nu[e] wol fu[e]let / wy ie­ner in syme ge­ferte ist / Is das ie­ner stark und herte ist / Indes das hers nu[e] gencz­lich merkt und fu[e]let zo sal her ader Indes ader un­der dez das sich ie­ner zo schu[e]tzt / we­ich und swach dir­we­der syn / und in den sel­ben e den / das ie­ner czu keyme slage kome / so sal her denne den noch­slag tuen / das ist / das her czu haut / dy we­ile sich ie­ner schu[e]tzt und sich des vor­slags we­ret / is sy haw ader stich zo sal her an­der ge­fechte und sto[e]cke hervo[e]rsu[e]chen / mit den her aber czu sy­nen blo[e]ssen hurt und raw­schet / alzo das her umber­mer in be­we­gunge und in beru[e]runge sy / das her ie­nen als ine / und be­raw­bet ma­che / das ie­ner mit syme schu[e]tzen und we­ren / alzo vil czu schaf­fen habe / das her / der schu[e]tzer / czu sy­ner slege / keyne ko­men mag / wen ey­ner der sich sal schu[e]tzen / und der slege war­ne­men der ist al­le­mal in gro[e]sser var denne dor der da slet of in / denne her mus ia dy slege we­ren / ader mus sich la­sen tref­fen / daz her sel­ber mu[e]lich / czu slage mag ko­men / do­rum spricht licht­na­wer / Ich sage vor ware sich schutzt keyn man ane vare / Hastu vor­no­men czu slage mag her kleyne ko­men / Bustu [?] an­ders noch den fu[e]nff wo[e]rtern / of dy dese rede gar get / Und al­les fech­ten da­rum slet oftey ha­wer eyn me­ister we­nher ku[e]ne ist und den vor­slag ge­wi­net / noch de­ser lere /

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wenne mit dem worte vor als e ge­spro­chen ist / meynt her das ey­ner mit eyme gu­ten vor­slage ader mit dem er­sten slage / sal ey­ner kun­lich an alle vorchte dar hur­ten und raw­schen / keyn den blo[e]ssen czu koppe ader czu le­ibe / her treffe ader vele / das her ie­nen czu haut als be­tew­bet / ma­che und in ir­schrecke das her nicht weis was her keyn de­sem solle we­der tuen / Und auch e dene sich ie­ner we­der keyns ir­hole / ader we­der czu im sel­ber kome / das her denne czu haut den noch­slag tue / Und nu io zo vil schaffe / czu we­ren und czu schu[e]tzen / das her nicht mo[e]ge czu slage ko­men / denne wen de­ser der er­sten slag / ader den vor­slag tuet / und in ie­ner denne we­ret / in dem sel­ben we­ren und schut­zen / zo kumpt de­ser denne alle mal e czu dem noch­slage den ie­ner czu den er­sten den her mag czu haut czu varn mit dem klosse / ader mag in dy twer­hewe ko­men / dy czu male gut syn / ader mag sost das swert dy twer vor we­rfen / do mite her in an­der ge­fechte kumpt / ader sost man­cher­leye mag her wol be­gi­nen / e denne ie­ner czu slage kumpt / als du wirst ho­ren wy sich eyns aus den an­dern macht / das ie­ner nicht mag von im ko­men unge­sla­gen / tut her an­ders noch de­ser lere + [fraza z krzy­żem po­ni­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] Auch mo[e]chte is wol dar czu ko­men ab ie­ner den vor­slag we­ret so mu[e]ste her in we­ren mit dem swerte / und alzo mu[e]ste her de­sen io an syn swert ko­men / Und wen denne ie­ner et­zwas trege und las were zo mo[e]chte de­ser denne an dem swerte bley­ben Und sal denne zu hant win­den / und sol gar eben mer­ken und fu­len / ab sich ie­ner wil abe­czi­hen von dem swerte / ader nicht / Czewt sich ie­ner ab / als sy nu[e] vor mit ey­nan­der an dy swert sint ko­men / und dy or­ter keyn ey­nan­der re­chen / czu der blos­sen / E denne sich / denne ie­ner keyns haws ader stichs of eyn news we­der

+ Wenne her sal mit eyme ge­dan­ken / und zam mit eyme slage / ab is mo[e]glich were / den vor­slag und noch­slag tuen / ri­sch und snelle no­chey­nan­der

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ir­ho­len mag mit syme abe­czi­hen zo hat im de­ser czu hant mit syme orte noch ge­vol­get / mit ey­nem gu­ten sti­che czu der brost / ader so[e]st vorne czu wo her in am schne­sten und ne­he­sten ge­tref­fen mag / alzo das im ie­ner mit nichte ane scha­den von dem swerte mag ko­men / Wen de­ser hat io czu hant mit syme no­chvol­gen / ne­her czu ieme / mit dem als her sy­nen ort / vor / an dem swerte ge­sralt [?] hat keyn ieme noch dem al­ler ne­he­sten und ko[e]rczsten / wen das ie­ner mit syme abe­czi­hen / of / eyn news solde hewe ader sti­che / weit umbe / dar bren­gen / alzo mag io de­ser alle mal e czu dem noch­slage ader sti­che ko­men / e denne ie­ner czu dem er­sten / Und das meynt licht­na­wer mit dem worte / noch / wen ey­ner im den vor­slag hat ge­tan / zo sal her zu hant an un­der­loz / of der sel­ben bart den noch­slag tuen / und sal umber­mer in be­we­gunge / und in ru­runge syn / und umber­mer eyns noch dem an­dern tre­iben / ab ym das er­ste vele / daz daz an­der daz dritte ader daz vierde treffe / und io ie­nen nicht las­sen czu keyme slage ko­men / wen key­nen mag gros­ser vor­teil of fech­ten ha­ben / den der noch der lere / de­ser fu[e]nff / wo[e]rter tuet / Ist aber das ie­ner an dem swerte bleybt / mit dem als her mit syme we­ren und schut­zen di­sem im syn swert ist ko­men / und is sich also vor­czo­gen hat das de­ser mit im an dem swerte ist bley­ben / und noch nicht den noch­slag hat ge­tan / zo sal de­ser win­den / of und mit im alzo an dem swerte ste­hen / und sal gar eben mer­ken und fu[e]len ab ie­ner swach ader stark ist an dem swerte / Ist denne das de­ser merkt und fu[e]let / das ie­ner stark herte und ve­ste an dem swerte ist / und de­ser nu[e] meynt syn swert hin drin­gen / zo sal de­ser denne swach und wiech dir­we­der syn / und sal syne sterke we­iche und stat ge­ben / und sal im syn swert / hin las­sen pre­len und varn / mit syme drin­gen daz her tuet / und de­ser sal denne syn swert snelle

22 r

las­sen abe­gle­iten / und abe­czi­hen / balde und ri­sch und sal snelle dar varn keyn sy­nen blos­sen / czu koppe ader czu le­ibe wy [cros­sed, scribe’s mi­stake] mit he­wen sti­chen und sne­ten / wo her nu[e]r am ne­he­sten und schi­re­sten mag czu ko­men / Wen e ha­ter und e su­rer ie­ner dringt und druckt mit syme swert und de­ser denne swach und we­ich dir­we­der ist / und syn swert lest abe­gle­iten / und im alzo we­icht / e ver­rer und e we­iter denne ieme syn swert wek prelt das her denne gar blos wirt / und das in denne de­ser noch won­sche mag tref­fen und ru[e]ren / e denne her sich sel­ber / keyns haws ader stichs ir­ho­len mag / Ist aber ie­ner an dem swerte swach und we­ich alzo das is de­ser nu[e] wol merkt und fu[e]let /zo sal de­ser denne stark und herte dir­we­der syn / an dem swerte / und sal denne mit sy­ine orte ster­kli­chen an dem swerte hin varn und raw­schen keyn iens blos­sen gle­ich vorne czu / wo her am ne­he­sten mag / Recht zam im eyn snure ader va­dem / vorne an sy­nen ort were ge­bun­den / der im sy­nen ort of das ne­he­ste / we­izet czu eines blos­sen / und mit dem sel­ben ste­chen das de­ser tuet / Wirt her wol ge­war ab ie­ner zo swach ist / daz her im syn swert lest alzo hin drin­gen und sich lest tref­fen / Ist aber ab her stark ist und den stich we­ret und abe­le­itet / Is das her stark wirt we­der an dem swerte / und de­sem syn swert abe­we­iset und den stich we­ret / also das her de­sen syn swert va­ste hin dringt / zo sal de­ser aber swach und we­ich dir­we­der wer­den / und sal syn swert las­sen abe­gle­iten / und im we­ichen / und syne blos­sen ri­schli­chen su[e]chen / mit he­weh sti­chen ader mit sne­ten / wy her nu[e]r mag / Und das meynt licht­na­wer / mit de­sen wo[e]rter / we­ich und herte / und das get of dy auc­tori=

22 v

tas / als ari­sto­ty­les spricht in li­bro pe­ry­ar­me­nias op­po­sita iu­xta se po­sita ma­gis elu­ce­scunt [prze­wyż­szają] / vel expo­sita op­po­si­to­rum cui au­tem / Swach we­der stark / herte we­der we­ich / et equ­etur / Wene solde stark we­der stark syn / go ge­sigt al­le­mal der ster­ker / do­rum get licht­na­wer fech­ten noch recht und wor­ha­fti­ger kunst dar / das eyn swa­cher mit sy­ner kunst und list / als schire ge­sigt / mit /als eyn star­ker mit sy­ner sterke / wo­rum were an­ders kunst / Doru[e]m fech­ten lere wol fu[e]let / als licht­na­wer spricht / das fu[e]len lere / Indes das wort / sne­idet sere / den wen du eyme am swerte bist und fu[e]lest nu[e] wol ab ie­ner swach ader stark am swerte ist / Indes ader dy we­ile so mag­stu denne wol trach­ten und wis­sen was du salt keyn im tuen / noch de­ser vor­ge­spro­che­nen lere / und kunst / wen her mag sich io mit nichte abe czi­hen vom swerte ane schade / den licht­na­wer spricht / slach das her snabe / wer sich vo[e]r dir czewt abe / Item noch de­ser lere zo ve­ste­stu wol alzo das du io den vor­slag ha­best und ge­wi­nest / und als balde / als du den tu­est / zo tu denne do­rnoch in eyme raw­sche / in­me­diate an un­der­loz den noch­slag / das ist den an­dern / den drit­ten / ader den vier­den slag / haw aber stich / das io ie­ner nicht czu slage kome / ko[e]mstu den mit im an das swert / zo bis si­cher an dem fu­len / und tu als vor ge­schre­ben ist / Wen dis ist der grunt des fech­tens das eyn man umber­mer in motu ist / und nicht vey­ert und ko[e]mpt is denne an das fu­len / zo tu / ut su­pra pre­stat / und was du tre­ibest und be­gi­nest / zo habe io mosse und limpf [?- dłu­gość] / als ab du im den vor­slag / ge­won­nest / zo tu in nicht zo ge­he­lich und zo dich swinde / das du nicht denne mogst ir­ho­len des noch­slags / Doru[e]m spricht licht­na­wer / Dor off dich zosse / alle dink ha­ben limpf und mosse / und daz selbe vor­nym och von den schre­ten / und von al­len an­dern sto[e]cke und ge­setze des fech­tens /

23 r

Das ist der / text / in deme her nen­net dy fu[e]nff / hewe und an­dere sto[e]cke des fech­tens
Funf hewe lere von der rech­ten hant were dy were // Zornhaw krump / twere hat schi­ler mit sche­itlere // Alber vor­satzt no­chre­ist / u[e]berlawft hewe letzt // Durchwechselt / zukt dur­chlawft abe­sneit hende drukt // henge wind mit blo[e]ssen / slag vach strich stich mit sto[e]ssen //

Das ist von deme Czornhawe /

Der dir obe­rha­wet / czorn­haw ort deme dre­wet /* wirt her is ge­war / nym is oben ab / ane vaer // Pis ster­ker / we­der wint / stich // siet her is / nym is ne­der // Das eben merke hewe sti­che le­ger we­ich ader herte / Indes und vor noch / ane hurt deme krige sey nicht goch / Wes der krig re­met / oben / ne­der wirt her be­sche­met // In al­len win­den hewe sti­che snete lere fin­den //
Auch saltu mete pru[e]fen hewe sti­che ader snete / In al­len tref­fen den me­istern wiltu sie ef­fen / haw nicht czum swerte / zon­der stets der blo[e]ssen warte // Czu koppe czu le­ibe / wiltu an scha­den bley­ben / du trefs ader ve­lest zo trachte das du der blos­sen re­mest / **

Glosa / hie merke und wisse das lich­te­na­wer / ey­nen o[e]berhaw slecht von der ach­sel / he­is­set der czorn­haw / wen ey­ry­it­zli­chem in syme gryme und czorne

[na pra­wym mar­gi­ne­sie, lo­ka­li­za­cja w tek­ście nie­pewna] *Und soltu auch io schre­iten / eyme czu der rech­ten se­iten // [reszta nie­czy­telna, mar­gi­nes od­cięty] ader —- be­go­nen

[pod spodem, lo­ka­li­za­cja w tek­ście nie­pewna] ** In al­ler lere / den ort keyn den blo[e]ssen kere /

Wer we­ite umbe he­wet / dy wort oft sere be­scheme / Of das al­ler ne­ste / brenge hwe stich dar gew

23 v

zo ist im keyn haw als be­reit / als der selbe aber­haw slecht von der ach­sel / czum mane / Doru[e]m meynt licht­na­wer / wen dir ey­ner czu hewt / mit ey­nen ob­ri­haw / so saltu du keyn im we­der ha­wen den zorn­haw alzo das dir mit dyme ort va­ste keyn im schis­set / wert her dir dyn ort zo czewch balde oben ab / und var czu der an­dern sy­ten dar / syns swerts / wert her dir daz aber zo bis harte umb stark im swerte / und wind / und stich balde und kun­lich / wert her dir den stich / zo smeis und haw balde un­den czu / wo du trifft / czu bey­nen / alzo das du umber­mer eyns noch dem an­dern tre­ibest / das ie­ner nicht czu slage kome / Und dy vor­ge­spro­chene wo[e]rter / vor / noch / Indes / swach / stark / und hewe / sti­che und snete / der saltu czu male wol ge­den­ken / und mit nichte vor­ges­sen in deme ge­fechte / Auch saltu nicht sere ey­len mit deme krige / den ab dir eyns ve­ler oben / des du re­mest / so trif­fe­stu un­den als du wirst ho[e]ren wy sich eyns aus dem an­dern macht / noch rech­tver­ti­ger kunst / be­sun­der hewe sti­che snete / Und salt nicht czu eyns swerte ha­wen / zon­der czu im sel­ber / czu koppe und czu le­ibe / wo ey­ner mag /

Auch mag man vor­ne­men das der er­ste verse mochte alzo ste­hen / wen du o[e]berhewest czorn­haw / deme drewt der ort des czorn­haws /

Nu[e]r tu noch de­ser lere / und bis umber­mer in motu / du tref­fest ader nicht / daz ie­ner nicht czu slage kome und schret io wol be­sytz aus / mit den he­wen /

Auch wisse das nur czwene hewe seyn aus den al­len he­weh an­der wy dy ko­men wy dy umber ge­nant mo[e]gen wer­den / das

24 r

das ist der o[e]berhaw / und der un­der­haw / von be­iden se­iten / dy sint dy hawpt hewe und grunt al­ler an­der hewe / wy wol dy sel­ben ur­sa­chlich und grun­tlich / auch ko­men aus dem orte des swer­tes / der do ist der kern und das czen­trum al­ler an­dern stocke / als das wol vor ist ge­schre­ben + [fraza z krzy­żem po­ni­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] / und wy eyn man nur ficht / zo sal io al­le­mal den ort keyn eyns ge­sichte ader brust ke­ren / zo mus sich ie­ner al­le­czeit be­sor­gen das her icht e kome wen her / wen her io ne­her czu im hat wen ie­ner /

Und ab is alzo qu­emen / das ie­ner den vor­slag ge­winne / zo sal de­ser si­cher und ge­wis / und snelle seyn mit dem wen­den / und als bald als her im ge­wen­det hat / zo sal her czu hant czu­va­ren ri­sch und balde / und syn ort sal al­le­mal iens brust be­ge­ren und sich keyn der ke­ren und stel­len / als du her­noch wirst vas ho­ren / Und der ort / als bald her eyme an das swert kumpt / mit dem swerte / der sal al­le­mal kawme u[e]m eyne halbe ele verre / von iens brust ader ge­sichte seyn / und des gar wol war neh­men ab her yn­dert dar ko­men mo[e]chte / und io of das ne­ste / und nicht weit u[e]m / das ie­ner icht e qu­eme wen de­ser / ab sich de­ser icht las­sen und zu[e]men wu[e]rde / und czu wege wer / ader czu weit wolde dar ko­men und czu vor­re­bem /

+ Und aus den sel­ben he­wen ko­men dy vier vor­set­czen von be­iden se­iten / mit den man alle hewe und sti­che ader le­ger sletzt und bricht / und aus den man auch yn dy vier hen­gen kumpt / aus den man wol kunst tre­iben mag / als man her­noch wirt ho­ren

24 v

PUSTA

25 r

Das ist von den vier blo[e]ssen etc

Wer blo[e]ssen wisse re­men zo sle­stu ge­wisse / an alle var / an zwe­ifel wy her ge­bar /
Glosa / Hie merke / daz licht­na­wer der te­ilt eyn men­schen yn vier teil / recht zam das her eym von der sche­itel / eyn strich vorne gle­ich ne­der machte an syin leybe / bis her ne­der zwi­schen syne beyne / und den an­dern strich by der go[e]rtel dy czwere o[e]ber den / leib / zo wer­den vier vier­teil eyn rech­tes und eyn links o[e]ber der go[e]rtel / und alzo auch un­der der gor­tel / das sint dy vier blos­sen der hat it­zlichs syne son­der ge­fechte // der reme und num­mer keyns swer­tes / zon­der der blos­sen Von den vier blo[e]ssen wy man dye bricht

Wiltu dich re­chen / vier blo[e]ssen kun­stli­chen bre­chen // Oben du­pli­rer do ne­den rech­ten mu­tire // Ich sage vor ware / sich scho[e]tzt keyn man ane vare / ha­stu vor­no­men / czu slage mag her kleyne ko­men

[1/3 strony pod tek­stem pu­sta]

25 v

Das ist von deme krum­phawe /

Krump auf / be­hende / wirf dey­nen ort auf dy hende / krump wer wol set­czet mit schre­ten vil hewe let­czet / haw krump czu fle­chen / den me­istern wiltu sie swe­chen // Wen is klitzt oben / stant abe das wil ich lo­ben / krump nicht kurcz hawe / dur­chwech­sel do mete schawe / krump wer dich ir­ret / der edele krig den vor vir­ret // Das her nicht vor­war / weis wo her sye ane var /
Glosa / Hie merke und wisse das der krum­phaw ist eyn obe­rhaw der do­mit eyme gu­ten aus­schrete / krum­pes dar get / zam noch ey­ner se­iten / Doru[e]m meynt licht­na­wer der den sel­ben haw wol wil fu­ren / der sal wol be­se­itz aus schre­iten czu der rech­ten hant / danne her den haw brengt / Und sol sy­nen ort / we­rfen / ader schis­sen / ieme aber syn ge­hil­cze of dy hende / Und sal mit sy­nen fle­chen ha­wen / wen her denne trift / dy fle­chen zo sal her stark dor of ble­iben und va­ste druc­ken / und sal se­hen / was her denne am en­dlich­sten und ge­rad­sten / dar bren­gen mag / mit he­wen sti­chen ader sne­ten / und sal mit nichte czu korcz ha­wen / und sal des dur­chwech­sels nicht vor­ges­sen / ab sichs gepu[e]rt /

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PUSTA

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[Na pra­wym mar­gi­ne­sie dłoń wska­zu­jąca po­czą­tek tek­stu]

Eyn / haw / he­ist der Veller / und kumpt aus dem krum­phaw und der stet ge­schre­ben nach deme twer­hawe / do dy hant ist ge­schre­ben / und der sal vo[e]r deme ther­hawe sten / und der get von un­den dar kru­mes und schiks / eyme ober deme ge­hil­cze yn / mit ort schis­sen recht zam der krum­phaw von oben ne­der /

[Reszta strony pod spodem pu­sta]

27 r

Das ist von deme Twerehawe

Twere be­ny­met was von dem tage dar ku[e]met / Twere mit der sterke / deyn ar­beit do mete merke / Twere czu dem pfluge / czu den ochsen herte ge­fuge / Was sich wol twe­ret mit spru[e]ngen dem hew ge­fe­ret /

[Na pra­wym mar­gi­ne­sie wi­ze­ru­nek dłoni wska­zu­ją­cej na po­czą­tek tek­stu; ozna­cza miej­sce, gdzie po­wi­nien się zna­leźć tekst z po­przed­niej strony]

Veller wer fu[e]ret von un­den noch wonch won­sche her ru[e]ret / Vorkerer twin­get / dur­chlaw­fer auch mete rin­get / den el­len­bo­gen ge­wis nym / sprink yn den wo­gen / Veller zwe­fa­che in trift man den snet mete ma­che // Czwefaches vor­pas schreit yn link und weze nicht las / wen al­les vech­ten wil ri­sch­heit ha­ben von rechte / Dorczu auch kun­heit / vor­sich­ti­keit list unde klu­gheit //

27 v

Glosa / Hie merke und wisse / das of dem gan­czen / swerte / keyn haw / als re­dlich / zo he­ftik zo ver­tik / und zo gut ist als der twer­haw / Und der get dar / zam dy twer / czu bey­den se­iten mit be­iden sne­iden / der hin­dern und der vo[e]rdern / czu al­len blos­sen / un­den unde oben / Und al­les das von dem tage dar kumpt / das sint dy o[e]bern hewe / oder was so[e]st von oben ne­der ge­het / das bricht und / we­ret ey­ner / mit den twer­he­wen / der dy wol kann dar bren­gen / ader das swert wol vo[e]rwirft / dy twer vor das hawpt / czu we­ler se­iten czer wil / recht zam her in dy obern hen­gen ader win­den wolle ko­men / Nu[e]r das ey­ner in den twer­he­wen / dy fle­chen des swer­tes / eyne oben ader of / dy an­der un­den ader ne­der kert / und dy sne­iden / czu den sy­ten / dy twer / eyne / czy der rech­ten / und eyne czu der lin­ken / se­iten / und mit den sel­ben twer hewe / ist gar gut eyme an das swert czu ko­men / und wen den ey­ner eyme an das swert kumpt / wy das nu[e]r dar ko­men ist / zo mag ie­ner mu[e]nlich von im ko­men / her wirt von de­sem ge­sla­gen / czu be­iden se­iten mit den twer­ha­wen / den wy her ey­nen twer­haw nu[e]r dar brengt / czu we­ler se­ite is ist / un­den ader oben / zo get im io das swert oben / mit dem ge­hil­cze / mit vor­worf­ner / hant / vor deme hewpte / das her io / wol be­wart und be­dekt ist / Und ey­ner saal dy twer­hewe / et­zwas mit / sterke dar bren­gen / Und wen ey­ner u[e]m sy­nen hals so[e]lde fech­ten so solde her schaf­fen / mit her der vor­ge­schre­ben

28 r

lere / das her mit eyme gu­ten twer­hawe den vor­slag / ge­winne / Wen her mit eyme czu gige als balde als her ir­kente / das her ie­nen dir re­ichen mochte/ mit ey­nen schrete ader sprunge das her denne dar placzte / mit eyme twer­haw oben von der rech­ten se­iten / mit der hin­dern sne­iden ieme gle­ich oben czu hawpte czu / und sal den ort las­sen schies­sen / und sal gar wol twe­ren das sich der ort wol lenkte / und winde / ader gorte um iens hawpt / zam eyn rime / Denne wen ey­ner wol twe­ret / mit eyme gu­ten aus­schre­ten oder spronge / zo mag sichs ie­ner mu[e]lich schut­zen / oder abe­wen­den / Und wen her denne den vor­slag also ge­wint mit dem twer­haw her treffe / czu der ey­nen sey­ten / her treffe ader vele izo sal her denne als balde in eyme raw­sche im­me­diate an un­dloz / den noch­slag ge­win­nen / mit dem twer­haw czu der an­dern se­iten / mit der vo[e]rdern sne­iden / e den sich ie­ner keyns slage ader ich­sichcz ir­hole / noch der vor­ge­schre­ben lere / Und sal denne twern czu be­iden se­iten / czu ochsen und czu pfluge / das ist / czu den oben blo[e]ssen und czu den un­dern / von ey­ner se­iten of dy an­der / un­den und oben / umber­mer / an un­der­loz / alzo das her umber­mer in motu sey und ie­nen nicht losse czu slage ko­men / Und als oft / als her ey­nen twer­haw tuet oben ader un­den zo sal her io wol twe­ren und das swert oben dy twer / wol vor syn hawpt / we­rfen / das her wol be­dekt sey /

28 v

+ Schil ken dem rech­ten / is das du wol ge­rest vechte / den schil­haw ich pre­ize / kumpt her dar nicht czu le­ize

Das ist von deme schil­hawe /

Schiler in bricht was pu[e]ffel mit slet ader sticht // Wer we­chsel dra­wet / schi­ler dor aus in be­raw­bet / Schil ku[e]rczt her dich an das dur­chwech­sel das sigt ym an / Schil zu dem orte / und nym den hals ane vorchte // Schil in dem o[e]bern hawpte hende wiltu bedo[e]bern + [fraza z krzy­żem po­wy­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić]

Glosa / hie merke und wisse das eyn schil­haw ist eyn o[e]berhaw von der rech­ten se­iten mit der hin­dern sne­iden des swer­tes / dy die linke se­ite ist ge­nant / und get recht zam schi­lende ader schiks dar czu ey­ner ze­iten aus ge­schre­ten czu der rech­ten / mit vor­wan­tem schwerte und vor­worf­ner hant / Und der selbe haw der bricht als das pu[e]ffel das ist eyn pa­wer / mag ge­slaen / von oben ne­der als sie phle­len czu tuen / Recht zam der twer­haw auch das selbe bricht / als vor ist ge­schre­ben / Und wer mit dur­chwech­sel drewt / der wirt mit dem schil­haw be­sche­met / Und ey­ner sal wol schil­ha­wen und lank ge­nuk / und den ort va­ste schis­sen / an­ders her wirt ge­hin­dert / mit / dur­chwech­sel / Und / ey­ner sal / wol schi­len mit dem orte / czu dem halse kun­lich ane vorchte / Und

29 r

PUSTA

29 v

Wo man von sche­iden / swert czuc­ken siet von in be­iden / Do sal man sterc­ken / und dy schrete eben mete mer­ken / Vor / noch dy czwey dink / pru[e]fe und mit lere abe sprunk / Volge al­len tref­fen / den star­ken wiltu sy ef­fen // Wert her so czucke // stich / wert her / io czu ym ru[e]cke / Dy win­den und hen­gen / lere kun­stli­chen dar bren­gen // Und pru[e]fe dy ferte / ab sy sint we­ich aber herte / Ab her denne starck wicht zo bi­stu kun­stlich be­richt // Und gre­if­fet / we­ite ader lenge an // das schis­sen ge­sigt im an // Mit sy­nen slaen / harte schu[e]tzt her sich triff ane forchte // Haw dreyn und hurt dar / raw­sche hin trif ader la varn / haw nicht czum swerte // zon­der stetzs der blo[e]ssen warte / Du tref­fest ader ve­lest / zo trachte das du der blo[e]ssen re­mest / Mit be­iden hen­den / czum au­gen ort lere bren­gen // fficht io mit syn­nen / und al­le­mal den vor­slag ge­wynne / her treffe ader vele / mit dem noch­slage czu hant reme // Czum be­iden se­iten / czu der rech­ten hant / se­ite im schre­ite / So mag­stu mit ge­wynne / fech­tens ader rin­gens be­gyn­nen //

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Das ist von deme sche­itel­hawe

Der sche­ite­lere deyn an­tlitz ist ym ge­fere // mit se­inem ka­ren / der bro­ste va­ste ge­wa­ren / Was von ym ku[e]met / dy crone das abe nym­met / Sneyt durch dy krone zo brich­stu sie harte schone // Dy stri­che dru[e]cke / mit sne­ten sie abe ru[e]cke / Den sche­itel­haw ich pre­ize / ku[e]mpt her dar / nicht czu le­ize //

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[Na gó­rze strony, lo­ka­li­za­cja w tek­ście nie­pewna] Lichtnawer helt nur et­zwas von den vier le­ger do­rubme das sy aus den ober und un­der hen­gen ge­hen do­raus man schure mag gechte bren­gen

Das ist von den vier le­ger /

Vier le­ger al­leyne / do von halt und flewg dy ge­meyne // Ochse pflug / al­ber / vom tage nicht sy dir u[e]mmer /

Glosa / Hie nent her vier le­ger ader vier hute / do vom et­zwas czu halde ist / Doch vor al­len sa­chen / zo sal ey­ner man io nicht czu lange do­rynne le­gen / Wenn licht­na­wer hat eyn so[e]lch sprich / wort / wer do leit der ist tot / Wer sich ru[e]ret der lebt noch / Und das get of dy le­ger das sich eyn man sal li­ber ru­ren mit ge­fech­ten den das her / der hu­ten wart / mit dem her vor=slossen mo[e]chte dy schan­cze / Dy er­ste hute / pflug is dy / wen ey­ner den ort vor sich of dy erde leczt ader czu der se­iten / noch dem abe­set­zen / das heys­sen an­ders / dy schranc­khute / ader dy pforte / Dy an­der hute ochse ist das obe­rhen­gen von der ach­sel

Alber io bricht / was man hewt ader sticht / mit hen­gen stre­iche / no­chre­izen setze gle­iche
Dy dritte hute al­ber / ist das un­den­hen­gen / mit der man alle hewe und sti­che / bricht / wer dy recht fu[e]ret

Dy vierde hute / vom tage / ist der lange ort / wer den wol fu­ret mit ge­strag­ten ar­men / den mag nicht man mit he­wen noch mit sti­chen wol tref­fen / Is mag auch wol tref­fen / das henge ober dem hawpte

Auch wisse / das man alle le­ger und hute bricht mit he­wen / mit deme / daz man eyme kun­lich czu­hewt / zo mus io / of varn ey­ner und sich schut­zen / Dorum helt licht­na­wer nicht vil von den le­gern ader hu­ten / zun­der her schaft li­ber das sich ey­ner be­sorge vor im mit dem das her den vor­slag ge­wint

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+ Wer wol vor­set­czit / ders vech­ten vil hewe let­czit / wen yn dy hen­gen / kump­stu mit vor­set­czen be­hen­den /

Das it von vier vor­set­czen /

Vier sint vor­set­czen / dy dy le­ger auch sere let­czen / Vorsetczen hu[e]t dich ge­schiet das auch sere mu[e]t dich / Ab dir vor­satzt ist / und wy das dar ko­men ist / ho[e]re was ich rate / stre­ich abe haw snel mete drate // Setzt an vier en­den / bleib droffe / lere wiltu en­den // + [fraza z krzy­żem po­wy­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić]

Glosa / Hie merke / das vier vor­set­czen sint / czu be­iden / se­iten / czu itli­cher se­iten / eyn obers und eyns u[e]nders / Und dy let­czen ader bre­chen / alle hu­ten ader le­ger / Und wy du von oben / ader von un­den / eyme / hewe sti­che ader snete / mit deyme swerte abe­le­itest / ader abwe­isest / das mag wol he­is­sen vor­set­czen / Und ab dir vor­satz wirt wy das dar kumpt / zo czewch ri­slich abe / und haw snelle mete czu / yn eyme hurte / Ist denne das du eyme vor­setzt / ader abe­wen­dest eyn haw ader stich / zo saltu / czu hant czu tre­ten und no­chvol­gen am swerte das dir ie­ner icht abe­czihe / Und salt denne tuen was du magst / Wy le­ichte du dich last und zu[e]mest zo nym­me­stu scha­den / Auch saltu wol wen­den / und al­le­mal dryn ke­ren ort keyns eyns brust / zo mu[e]s her sich be­sor­gen / Auch sal ey­ner gu­ter fech­ter / vol ler­nen / eyme an das swert ko­men und das mag / her wol tuen / mit den vor­set­czen / wen dy ko­men aus den vier he­wen / von it­zli­cher se­iten / eyn o[e]berhaw und eyn u[e]nderhaw / Und gen yn dy vier hen­gen wen als bald als ey­ner vor­setzt von un­den / ader von oben / so sal her czu hant yn dy hen­gen ko­men / Und als her mit der vo[e]rdern sne­iden / alle hew und sti­che abe­wen­det / als ist es mit den vor­set­czen /

33 r

Das ist von no­chre­isen /

Nochreisen lere / czwe­fach ader sneit in dy were / Czwey ew­sere nymme / der er­beit do­rnoch be­gynne / Und pru[e]ff dy ferte / ab sye sint we­ich ader herte // Das fu[e]len lere / Indes / das wort sne­idet sere / Reisen czwe­fa­che / den al­den snet mete ma­che // Volge al­len tref­fen / den star­ken wiltu sy ef­fen / In al­ler lere / den ort keyn eyns ge­sichte kere / Mit gan­czem le­ibe / no­chre­ize / deyn ort io da ple­ibe / lere auch be­hende / re­izen / zo mag­stu wol en­den

33 v

Das ist von o[e]berlawfen // ffech­ter sich czu /

Wer un­den re­met / o[e]berlawf den / der wirt be­sche­met / Wen is klitzt oben / so sterke das ger ich lo­ben / deyn ar­beit ma­che / ader herte dru[e]cke czwe­fa­che / Wer dich dru[e]kt ne­der / o[e]berlawf in / slach sere we­der / Von be­iden se­iten / o[e]berlawf und merke dy sne­iden //

34 r

Das ist von abe­set­czen / das lere wol

Lere abe­set­czen / hewe sti­che ku[e]nstlichen let­czen / Wer auf dich sticht / dyn ort trift und sey­nen bricht / Von pay­den sey­ten / trif al­le­mal wiltu schre­iten // In al­ler lere / deyn ort keyn eyns ge­sichte kere /

34 v

+ Wen du dur­chwech­selt hast / slach stich / ader winde / Haw nicht zum swerte dur­chwech­sel do mete nicht laz wa[e]rte

Das ist vom dur­chwech­sel /

Durchwechsel lere / von pay­den sey­ten stich mete sere // Wer auf dich bin­det / dur­chwech­sel in schire vin­det // Glosa / Hie merke / das dur­chwech­sel gar ge­rade czu­ge­het / czu be­iden se­iten / von oben ne­der / und von un­den of / Wer is an­ders ri­schlich tre­ibet / Wiltu nu / czu der rech­ten hant / von oben ne­der dur­chwech­seln / zo haw eyn o[e]berhaw gle­ich czu ym / alzo das du dy­nen ort schu[e]st / ym czu sey­ner lin­ken se­iten o[e]ber dem ge­hil­cze yn / alzo das du das selbe lo[e]chel und fen­ster­leyn / io ge­rade tref­fest / czwi­schen der sne­iden und deme ge­hil­cze / tri­ftz du / zo ha­stu ge­segt / ge­sigt /

Wert her dir das / mit deme das her dyn ort abe­we­ist und / dru[e]ckt / mit seyme swerte + [fraza z krzy­żem po­wy­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] / so la dyn ort sin­ken von der sel­ben se­iten un­der seyme swerte heru[e]m / czu der an­dern se­iten / nicht weit u[e]m / zon­der un­den an sym swerte / zo du ne­ste magst / und da var ym gar ri­schlich / o[e]ber dem ge­hil­cze yn / mit eyme gu­ten vol­kom­men sti­che / Und wen du fu[e]lest das du tri­fts / zo volge wol noch und als du von ey­ner se­iten tust / un­den ader oben / zo tu von der an­dern / Und wer mit dir an­bin­det / zo raw­sche an sym swerte hin keyn [on the mar­gin : wirt her] sey­ner blo[e]sse / mit dym orte / zo dur­chwech­sel / also vor / ader wind und fu[e]le sein ge­ferte / ab is sey we­ich ader herte / do­rnoch su[e]ch hewe sti­che / ader snete / keyn den blo[e]ssen /

35 r

Das ist vom czu[e]cken / ffech­ter merke /

Trit nu[e] in bu[e]nde / das czu[e]cken gibt gute fu[e]nde // Czu[e]k / trift her / czucke mer / er­beit her / wind das tut im we / Czu[e]k alle tref­fen den me­istern wiltu sye ef­fen / Czuk / ab vom swerte / und ge­denke io dey­ner ferte // dur­chlawf

35 v

Das ist von dur­chlaw­fen // nu[e] sich

Durchlawff loz han­gen mit dem knauf / greif wiltu ran­gen // Wer ke­gen der sterke / dur­chlaw­fir do mete merke // Durchlawf und stos / vor­kere / gre­ift her noch dem klos //

36 r

Das ist von abe­sne­iden /

Sneit abe dy her­ten / von un­den in be­iden fer­ten // Vier sint der snete / czwene un­den / czwene oben mete // Czwir wer wol sne­idet / den scha­den her gerne me­idet // Sneit nicht in vre­ize / be­trach­ten io vor dy re­ize // Du magst wol sne­iden alle krewtz / nu[e]r re­isen vor­me­iden / Wiltu ane scha­den ble­iben / zo bis nicht gee mit dem sne­iden /

36 v

Das ist von hende dru[e]cken

Dyn sne­ide wende / czum fle­chen dru[e]cke dy hende // Ein an­ders / ist wen­den eyns win­den / das drit­ten hen­gen / Wiltu ma­chen vor­dros­sen / dy vech­ter / zo drucke mit sto[e]ssen / Ober dy hende he­wet man snete be­hende / Czewch och dy snete / obe ims ober dem hewpte / Wer hende dru[e]ckt / ane scha­den / vor fin­ger czu[e]ckt

Auch wisse / als bald als du mit dem wen­den / eyme eyn haw ader stich abe wen­dest / zo saltu czu hant czu tre­ten und ri­schlich dar varn czu eyme / Wyleichte du dich last und zu[e]mest zo nym­stu scha­den / Auch merke und wisse / das man mit der vo[e]rdern sne­iden des swer­tes vom mit­tel der sel­ben sne­iden bis czu deme ge­hil­cze / alle hewe ader sti­che abe­wen­det und e ne­her eyme eyn haw ader stich czu syme ge­hil­cze kumpt of der sel­ben sne­iden / mit deme als nu[e] her ge­wen­det hat dy selbe vo[e]rder sne­ide / e las und e kre­fti­ger her dy sel­ben hewe ader sti­che abe­wen­den mag / Wenne e ne­her czum ge­hil­cze e ster­ker und e mech­ti­ger und e ne­her czum orte / e swe­cher und e kren­kher / Doru[e]m wer eyn gu­ter fech­ter wil seyn / der sal vo[e]r al­len din­gen ler­nen wol abe­wen­den / wen mit dem das her wol abe­wen­det kumpt her czu hant yn dy win­den / aus den her wol kunst und ho[e]bscheit mag tre­iben dez ge­fech­tez / Dy vo[e]rder sneyde / am swerte he­ist dy rechte sne­ide / und alle hewe ader sti­che sint vor­ter­ben mit dem wen­den

37 r

Das ist von hen­gen / ffech­ter daz lere

Czwey hen­gen wer­den / aus ey­ner hant von der er­den // In al­len ge­fer­ten / hewe sti­che le­ger we­ich ader herte / Sprechfenster ma­che / stant fro[e]lich sich syne sa­che / Sch Slach das her snabe / wer von dir zich czewt abe / Ich sage vor ware / sich schu[e]tzt keyn man ane vare // Hastu vor­nom­men / czu slage mag her kleyne ko­men / Is das du ble­ibest am swerte da mete auch tre­ibest / hewe sti­che ader snete / das fu[e]len merke mete / an al­les vor czh czi­hen / Vom swerte du nicht salt flien / Auch wen me­ister ge­fechte / ist am swerte von rechte / Wer an dich bin­det / der krik mit im sere rin­get / Das edle win­den / kann in acuh schure vin­den // Mit he­wen mit sti­chen mit sne­ten vin­dest in we­rli­chen / In al­len win­den hewe sti­che snete saltu vin­den // Das edle hen­gen / wil nicht syn an dy win­den wen aus den hen­gen / saltu dy win­den bren­gen /

Glosa / Hie merke und wisse das czu it­zli­cher se­iten sint czwey hen­gen / Eyn un­der­hen­gen und eyn o[e]berhengen / mit den du eyme wol an das swert magst ko­men + [fraza z krzy­żem po­ni­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] / Wen das nu ge­schiet das du mit eyme an bin­dest / ader wy du su[e]st mit im an das swert ko[e]mpe zo salt du an dem swerte bley­y­ben / Und salt win­den und salt alzo mit im gar

+ wen dy ko­men aus den o[e]berhewen und un­der­he­wen

37 v

fro[e]hlichen / mit gu­tem mute / und ku[e]nlichen an alle vorchte / an dem swerte ste­hen / Und salt gar eben se­hen / mer­ken und war­ten was her wolle tuen / ader was syne sa­che sey / der her keyn dir pfle­gen wo[e]lle / Und daz ste­hen / alzo an deme swerte / das he­is­set lich­te­na­wer eyn spre­chvan­ster / Und wen du nu[e] mit im alzo an dem swerte stehst / zo salt du gar eben mer­ken und fu[e]len syne ge­ferte / ab sie sint we­ich aber herte / do­rnoch salt du dich denne rich­ten als vor ofte ge­spro­chen ist / Ist das her sich vo[e]r al­len sa­chen / e denne du noch ich­sicht be­gyn­nest / abe czewt von deme swerte / zo salt du czu hant noch vol­gen und salt in slaen ha­wen ader ste­hen was du am schi­re­sten magst dar bren­gen / e den her czu key­ner­leye dinge kome + [fraza z krzy­żem po­ni­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] // Bleibt her aber mit dir an dem swerte / zo pru­efe / io und merke / ab her sy we­ich aber herte an dem swerte / Ist das her ist / we­ich und swach / zo saltu ri­schli­chen und ku[e]nlichen vo­lva­ren und dar hur­ten / mit dy­ner sterke / und salt im syn swert hin drin­gen und dru[e]cken / Und su[e]che syne blos­sen / czu koppe ader czu le­ibe / wo du nu[e]r czu magst ko­men / Ist ie­ner denne herte und stark an deme swerte / und meynt dich va­ste hin drin­gen und stos­sen zo saltu denne we­ich und swach seyn / keyn sy­ner sterke / und salt sy­ner sterke und syme drin­gen mit dy­ner swerte en­twy­chen

+ Wene du hast io ne­her czu im mit dem das am swerte bli­best / und dyn ort keyn im rec­kest / Wen ie­ner not syme abe czi­hen den e her sich eyns slags er­holt der dar brengt / zo var czu hant dar mit dyme orte

38 r

und yn dem we­ichen als im syn swert im hin prelt und wi­scht / als vor auch von deme ge­schre­ben ist / In deme ader dy we­ile als das im ge­schit / e denne her sichs we­der ir­ho­len mag / dar her czu keyme slage ader sti­che kome / Zo saltu sel­ber sy­ner blos­sen war ne­men / mit he­wen sti­chen ader sne­ten / wo du in am schi­re­sten ge­ha­ben magst / noch der vor­ge­schre­be­nen lere / ri­sch / ku[e]nlich und snelle das io ie­ner mit nichte czu slage kome Dorum spricht licht­na­wer / ich sag vor war sich schutzt keyn man ane var / Hastu vor­no­men / czu slage mag er kleyne ko­men / Do mite meynt her / das ich key­ner mag ane var ader ane scha­den schut­czen / Is das du tust noch der ge­schre­be­nen lere / Ab du im den vor­slag ge­wyn­nest und tust den mus io ie­ner we­ren / ader mus sich las­sen slaen / Wen du denne den vor­slag tust / du tre­fst ader vo­lest / zo saltu ri­schlich und in eyme raw­sche den noch­slag tuen / e denne ie­ner czu keyme slage kome / Denne wen du den vor­slag wilt tuen / zo saltu recht zam yn eyme ge­danke und mute den noch­slag auch tuen / recht zam du sy mit einan­der wel­lest tuen / wen is mo[e]glich were // Dorum spricht her / vor noch / dy twey dink etc / den tust du den vor­slag / du tref­fest ader ve­lest / zo tu io / in eyme raw­sche / ri­sch und snelle den noch­slag / das ie­ner mit nichte

38 v

czu slage kome / Und alzo saltu schaf­fen das du yn al­len sa­chen des fech­tens io e ko­mest denne ie­ner / Und als balde als du e ko­mest denne ie­ner / und den vor­slag ge­win­nest / zo tu cz hant den noch­slag / Wen du salt keyn vor­slag tuen / du habst io / den noch­slag auch mete ym synne und ym mute / also da­stu umber­mer in motu se­ist / und mit nichte fey­erst ader last / zon­der umber­mer eyns noch dem an­dern tre­ibst / ri­sch und snelle das ie­ner czu key­nen din­gen moge ko­men / Vorwar tu­stu / das / zo mus her gar eyn gu­ter syn / der unge­sla­gen von dir kum­met / Wenne mit der sel­ben kunst / ader mit dem vor­teil das / kumpt is oft / das eyn pa­wer ader eyn unge­lar­ter eyn gu­ten me­istern / slet / mit deme das her den vor­slag tuet / und hin­lich dar hurt // den wy le­iche ist das obe­rse­hen / das in/des trift und in alzo be­sche­met und slet / denne ey­ner der der slege war nym­met / und des schu[e]tczens wil war­ten / der ist io in gros­ser var / denne ie­ner der do of in slet / und den vor­slag ge­wyn­net / Dorumbe schaffe / das du yn al­len sa­chen des fech­tens der er­ste bist / und io eyme of dy linke [cros­sed, scribe’s mi­stake] rechte / se­iten ko­mest / do bist du wol al­ler dinge si­cher denne ie­ner /

39 r

PUSTA

39 v

Von be­iden se­iten / ler acht win­den mit schre­iten / Und io ir eyne / der win­den mit drey sto[e]cken meyne / So synt ir czwen­czik und vier / czele sy en­czik // ffech­ter das achte / und dy win­den rechte be­trachte / Und lere sy wol fu­ren / zo magst du dy vier blo[e]ssen ru[e]ren / Wen it­zli­che blo[e]sse / hat sechs ru­ren ge­wisse /

40 r

Glosa / Hie merke / das dy win­den / sint dy rechte kunst / und grunt­fe­ste al­les fech­ten /des swer­tes / aus den alle an­der ge­fechte und sto[e]cke ko­men / und is mag mu[e]lich eyn gu­ter fech­ter / syn / ane dy win­den / Wy wol et­zli­che leych­me­istere dy vor­nich­ten und spre­chen is sy gar swach was aus den win­den kumpt / Und nen­nen is / aus dem kor­czen swerte / do­rumbe das sy slechte und ey­nvel­dik dar gen / Und mey­nen das sy aus dem lan­gen swerte ge­fochte / was dar get / mit ge­strac­ken ar­men / und mit ge­strak­ten swerte / und was gar veyn­tlich und starck von al­len kre­ften des ley­bes dar get / nur duch wol ste­hens wille und das is graw­sam an czu se­hen ist wen sich ey­ner alzo streckt recht zam her ey­nen ha­zen wolle ir­law­fen / und daz ist al­les nicht / we­der dy win­den und we­des licht­na­wers kunst / wen do ist keyne sterke we­der denne wo­rumbe wer an­ders kunst / solde al­le­mal dy sterke vo[e]rczihen /

40 v

PUSTA

41 r

PUSTA

41 v

PUSTA

42 r

PUSTA

42 v

PUSTA

43 r

.+. hanko pfaf­fen do[e]bringers

Hie hebt sich an der an­der me­ister ge­fechte.+. [fraza z krzy­żem po­wy­żej, skryba za­po­mniał jej wsta­wić] Andres Juden / Josts von der nys­sen / Niclas prews­sen /

Ist hie yn­dert eyn de­gen
Der sich do­rczu wo[e]lle we­gen
Czu ler­nen mit dem swerte
Und sich auch do­ran kerte
Wen is ist eyn ho[e]feliches spil
Und hat lu[e]st und frewde vil
Vor rit­ter und vor knech­ten
Is das her fich­tet rechte
So wil ich im ge­ben drey rete
dy sal her hal­den stete
Der er­ste rat ist auch gut
wer do ficht mit ge­rin­gen mut
wit­zic­kle­ich an al­len czorn
der fech­ter wirt sel­den vor­lorn
ficht her an­ders noch der lere
her ge­sigt umber­mere
Der an­der rat ist das
den wil ich nu sa­gen vas
das keyn man zo tump / sal seyn
wenne das selbe fech­ten bren­get pyn
der vier ader se­che slaen wil
der nym­met ofte scha­den vil
wenne im wirt vil ofte eyn slag
den her nicht abe­wi­schen mag
den mus her im nu ha­ben
Schande gespo[e]tte und auch den scha­den
Wenne dy sel­ben ner­re­leyn [?]
Wellen io dy be­sten seyn

43 v

Is ist nicht rechte ku[e]nheit
zon­der eyn grosse na­rheit
der vier ader sechse will be­stan
wirt im icht / daz ums her im han
zam hers im ge­kaw­fet hette
Is wer vil bes­ser in ey­nem bette
dy we­ile ge­sucht und ge­lie­gen
den su[e]lcher gros­ser tor­heit pfle­gen
Is kumpt ofte das eyn man
Vier ader sechze mus be­stan
Gut hens vort­zic­le­ich [?]
Gut / her denne rit­ter­lich
ader kumpt von in wit­czic­le­ich
der mag wol alle man be­stan
Recht vor ey­nen ku[e]nen man
Doch ho­ret alle / of­fen­bar
gencz­lich an alle var
ffri­dank der kluge man
Spricht das an al­len wan
der ist ge­nant eyn ku[e]ner man
der sy­nen gle­ich tar be­stan
den wil ich pre­izen an al­ler stat
Ritterlich ane mis­se­tat
Von tu[e]rsten und von kun­heit frey
das her eyn rech­ter de­gen sey
Den drit­ten rat wil ich dir ge­ben
den salt nicht doru[e]m ler­nen fech­ten
das du eyme czu unrechte
mit dy­ner kunst wo[e]lst o[e]berlegen
In su[e]lcher we­ize saltu nicht pfla­gen

44 r

fech­tens mit ey­nem fro­men man
Is trete denne er­ha­ftige not an
mit dyil kumpt / U[e]m zo[e]st / ny­mant dringe
Wiltu das dir so[e]lle ge­lin­gen
In al­lem ge­fechte zo rat ich dir
Vol Vorlas dich of dy kunst nocht czu ser
Und hab den ob­ri­sten / ge­rech­ten fech­ter vor ogen /
das her dich / by dy­ner kunst icht pfloge
Und u[e]be dyne kunst czu no[e]ten / yn rech­ten ti­keit
Und nicht umbe zu[e]st aber yn na­rhait
So mag­stu alle mal be­stan
Vo[e]r eyn fech­ter / als eyn gu­ter ge­rech­ter man
Aber do­rum ist der­docht fech­ten
das man is sal u[e]ben in rechte
Und in gu­ter wo­rer ho­bi­scheit
wen is brengt ge­len­kheit / list und klu­gheit
Ander / kumpt oft / auch / das eyn man
ey­nen u[e]m ere / leib / und gut mus be­stan
ge­sigt her denne mit sy­ner kunst rit­ter­lich
mit gote und mit rechte daz lobe ich

Hie merke und wisse / das ich vil de­ser me­ister­ge­fechte un­der­we­gen lasse / do­rumbe daz man sie gar / und auch ge­recht / yn licht­na­wers kunst und fech­ten / vor hat / noch wor­ha­fti­ger kunst / Doch durch u[e]bunge und schul­fech­tens wille / wil ich et­zli­che sto[e]cke und ge­setze ih­res ge­fech­tens / mit slech­ter und kor­czer re­den schre­iben /

44 v

Das ist von der ey­se­ry­nen pfor­ten

Hie get nu[e] an mit rechte
das al­ler pe­ste ge­fechte
das dy vor­ge­nan­ten me­ister ha­ben
das wil ich dir nu sa­gen
dy ey­se­ryne pforte ist is ge­nant
und wirt dir of­fen­bar czu hant /
Ist das du bist be­ses­sen
mit vier ader sechs paw­ren [pawn’?] gar vor­mes­sen
Secz vor wel­len fus du wilt
mit der pfor­ten ma­che du eyn schilt
den ort of dy erde lege
Nu ho[e]r wes du denne salt pfle­gen
Dornoch du dich io salt rich­ten
das sy gar vo[e]r dy­nen ge­sichte
sten Und key­ner dir kame hin­den czu
Nu ho[e]r wy du salt tun
Was sy of dich ha­wen und ste­chen
das saltu mit abe­set­zen swe­chen
stark of von der er­den
zo mag­stu sie wol be­sche­men
Und salt mit deme pfo­ben­cza­gel of sy tre­iben
zo mag key­ner vo[e]r dir wol ble­iben
haw un­der in wer­t­fech­ten mit pa­ra­ten
Mit we­chsel­he­wen haw czu drate
und mit der kraw­thac­ken
mag­stu sie wol czwac­ken
doch rate ich zon­der­wan
keyn in gar gle­ich of der ban

45 r

du mit nichte salt ble­iben stan
wiltu nicht seyn eyn vor­lor­ner man
Sonder we­ler czu der sel­ben trift
Keyn dir an deme ende ist
czu dey­ner lin­ken se­iten
keyn deme saltu balde schre­iten
und im ge­ben ey­nen slag
der her nicht abe­lec­ken mag
und ab sy we­der qu­emen dar
keyn dir alle als var
den en­de­sten du io salt abe cze­len
io mag dirs nocht wol ve­len
du slest ey­nem vor den an­dern noch
Nur la dir nicht seyn goch
Mit ey­nan­der of sy gar
so be­ste­stu wol an alle var
Doch als du vor hast vor­no­men
Wy in der vor­rede dar ist ko­men
das is mu[e]lich dy lenge mo[e]chte stan
Vier ader sechs dy ge­sig­ten eyme an
Doru[e]m wil ich nu ra­ten dir
wirtu an­ders vol­gen my­ner ler
alzo als du io czu deme am ende
Springest und hur­test ane mis­se­wende
E denne sich dy an­dern gar
we­der keyn dir ke­ren / als vor
So mag­stu wol mer­ken und achte
ab du mit key­ner­ley sa­chen
Von in mo[e]chtest ko­men ane schade
zo sprink hin­lich von in als ich sage

45 v

wen is ist nicht schade / ader uner
czu­flien / vier se­che ader mer
wenne du denne be­gyn­nest
czu law­fen und von in sprin­gest
So wirf deyn swert dy twere
hin­den ober dyn hawpt sere
und lawf was du ge­law­fen magst
we­ler dir denne / am su­re­sten noch iagt /
das dich dan­ket her sey dir nu na
so sprink be­se­itz aus dem wege da
so lawft her dir zo swinde noch
wen of dich / zo ist im goch
das her sich nicht mag hal­den we­der
so sle­stu in noch won­sche der­ne­der

46 r

PUSTA

46 v

PUSTA

47 r

Eyn ge­fechte he­is­set dy no­ter­czunge ader aus dem orte und kumpt aus dem dur­chwech­sel / Das ey­ner / yn dem orte stet und tut sam / her wolle dur­chwech­seln / als vert her im mit dem orte czu be­iden se­iten / ober deme ge­hil­cze yn / mit drew sti­chen / also das her reme umber­mer drewt mit dem orte und ie­nen als irre macht das her nicht weis wo im de­ser czu wil / wen denne de­ser siet / wo her in am ge­wi­sten ge­ha­ben mag / do vert her im yn / mit dem orte / mit eyne vol­ko­men sti­che / und das mus gar ri­sch dar ge­hen / das is ie­ner nicht we­ret /

Eyn ge­fechte he­is­set / dy kraw­thacke / und kumpt aus der eise­ry­nen pfor­ten / mit dem orte von der er­den gle­ich of / czum manne und we­der ne­der / und ist gar stark / wer is recht tre­ibet / mit schre­ten gle­ich vorne czu / mit it­zli­chen of varn ey­nem schret ge­tan /

47 v

Eyn ge­fechte he­is­set der we­rke­me­ister / und kumpt aus dem un­der­hen­gen / czu der lin­ken se­iten / mit ort dre­wen noch dem abe­set­czen / Und is mag auch wol aus der pforte ge­nant wer­den / also es sich mit deme orte keyn eyme stel­let /

Eyn ge­fechte he­is­set der pfo­ben­cza­gel / und kumpt aus dem orte / und get mit dem orte um eyns swert / aber su[e]st eyme vor dem ogen zam eyn rat / ader czir­kel / gle­ich um / So lange bis das her siet wo hern ge­ha­ben mag /

48 r

Eyn ge­fechte he­is­set und kumpt auch aus deme dur­chwech­sel / das ey­ner drewt mit eyme o[e]bernhawe von der rech­ten se­iten / Und durch we­chselt czu der lin­ken se­iten / mit eym gu­ten aus­schrete und brengt do mete eyn an­dern o[e]berhau der do gle­ich czum manne czu get / Und vorne treffe/ czu der sche­itel / ader dy twer vor daz ge­sichte / Ader tu zam het eyn obe­rhaw wolle tuen von der rech­ten se­iten / Und tu eyn sto[e]rczhaw czu der sel­ben se­iten / Und kom czu der lin­ken se­iten un­der seyme swert heru[e]m / mit eyme aus­schrete czu der sel­ben se­iten

Eyn ge­fechte he­is­set / dy drey hewe / Und daz ist eyn u[e]nderhaw von der rech­ten se­iten / Und denne eyn un­der­haw von der rech­ten se­iten / Und denne eyn un­der­haw von der lin­ken se­iten stark of an iens swert / mit abe­set­zen / den drit­ten haw denne gle­ich czu der sche­itel ne­der / der do treffe

48 v

Eyn ge­fechte he­is­set dy schran­khute / das kumpt / aus dem orte / alzo das du den ort legst of dy erde / czu we­ler se­iten du wilt und stel­lest dich do mete czum abe­set­zen / Ader is mag auch ge­nant wer­den aus der pfor­ten / wen ey­ner den ort gle­ich von sich ne­der stel­let of dy er­den / und von vo­rane denne ey­ner of in hewt ader sticht / zo vasse her ieme sy­nen ort des swer­tes / mit dem als her keyn im of vert / mit dem abe­set­czen / und sla / im un­den czum fu[e]ssen ader aben gle­ich czu wo her in am ne­he­sten der­re­ichen mag / und das ist auch etwas dem pfo­ben­czan­gel gle­ich wen ey­ner umber­mer alzo of vert und we­der ne­der slet un­den ader oben / wo her nur mag

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Wiltu wey­den­lich / czu eyme ge­hen / in schul­fech­ten zo du schimpf / und ho[e]bscheit ge­rest tre­iben / So scho[e]te czum er­sten dyn swert mot­tic­le­ich / Und valle czu hant in dy schran­khute czu bey­den se­iten / und su[e]che dy le­ger wey­dlich / von ey­ner se­iten of / dy an­der / mit schre­ten / Dornoch kom in dy u[e]nderhengen / auch czu be­iden se­iten / mit schre­ten / Dornoch kom / in dy o[e]berhengen czu bey­den se­iten / mit schre­ten / Dornoch kom in dy thwer hewe / czu be­iden se­iten / mit schre­ten / alzo / wen du der egnan­ten ge­fechte eyns fu­rest / czu ey­ner se­iten / das du do / mete schre­itest / fu[e]rest du is czu der lin­ken se­iten / zo se­cze den rech­ten fus vor / et eqt’ [equ­ali­ter?] / Und das vol­brenge / wen du den czu ieme kumpst / zo treib denne et­zwas re­dlichs / was do czu schimpfe tawg etc.

Und reme io li­ber / der obern / blos­sen den / der un­dern / und var im also ober dein ge­hil­cze yn / Und ge­denk der vor­ge­schre­be­nen lere / vor al­len sa­chen / alzo das du den vor­slag ge­wyn­nest / und als bald du den tust / zo tu czu hant den noch­slag do­rnach an un­der­los und an zu[e]menu[e]ss / recht zam du sy mit ey­nan­der wol­lest tuen / ab is mo[e]gelich were und tre­ibe umber­mer eyns noch dem an­dern ri­schlich und ku[e]nlich / ab eyns vele / das das an­der treffe und vor­gank habe / Und das io ie­ner mit nichte czu slage kome /

53 r

Hie hebt sich nu an das fech­ten czu rosse in harnu[e]sche mit sper und swerte etc

Jung rit­ter lere / got lib ha­ben fra­wen io ere / So we­chst deyn ere / U[e]be rit­ter­schaft und lere kunst / dy dich czi­ret / und in kri­gen etc ut su­pra in pre­am­bulo etc

Deyn sper be­richte / ke­gen re­iten ma­che czu nichte / Und vor an wisse / dyn roz das gorte ge­wisse / Du salt wol mer­ken dy glef­ney be­der­ben mit sterke / Wiltu czu / ry­nen / zo fasse den czam lang mit syn­nen / Dornoch zo stre­iche / dy glef­ney czwer o[e]ber eyn se­ite / So merk dy se­iten / zo du mit kunst ge­rest stre­iten / haw dreyn nicht czu[e]cke / von sche­iden / link czu im ru[e]cke / So reit mit syn­nen czo du abe­set­czen ru­chest ge­wyn­nen / Wiltu abe­set­czen / und bre­chen / syne kunst do mete let­czen / Dy glef­ney czu vorne / ru[e]cke dor un­der und nym sy ane czorne / Hoch an du set­cze / swenke durch­far wiltu in let­czen / greif im seyn rechte / czo ve­stu in ane fech­ten / Begreif seyn were / mit dem ros dich umbe­kere // Ach mag­stu ran­gen / wen du in hast umbe­van­gen / Wiltu aber vor­flien / czo schicke deyn pfert czu umbe­czi­hen / Dornoch abe­set­cze / mit win­den in sere iet­cze / aber schicke dich umbe / daz du sitzt yn­der kru[e]mme /

53 v

Vo[e]r al­len sa­chen / saltu mit fle­isse ach­ten / Der edlen le­ren / dy im bloz­fech­ten ist ge­schre­ben / Indes und vor noch / saltu hie wol mer­ken och / Rischeit und kun­heit / vor­sich­ti­keit list und klu­gheit /

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Ab sichs vor­wan­delt / das swert keyn swerte wirt wirt ge­han­delt / Recht fasse dy sterke / ta­schen­hawe du in su[e]chen merke / lere wol stark scho­ten / alle tref­fen ane var / mit no[e]ten / An setze ane vare / wer stro­iff heng in czu dem hare / Wiltu ger­net / lang ia­gen sere mu[e]et / wer das nu[e] we­ret / zo wind das selbe awge vor­se­ret / Wert her das vo[e]rbas / vach den czawm weze nicht las / Bedenke dy blos­sen su­che mes­ser nicht warte klo[e]ssen / In al­ler were / deyn ort / keyn der blos­sen kere // Czwene stri­che lere / mit le­rer hand keyn der were // Der scho­fgriff / we­ret alle griffe un­dern aw­gen ve­ret // Auch merke dy se­iten ido du of vor­teil ge­rest re­iten / Wer of dich wil ha­wen vor­set­czen saltu dich fra­wen // Und win­den snete / hin­den und vorne stich sere mete / Dornoch abe­hawe / zawm hat / rech beyn zon­der drawe / Wen du erst win­dest / ru­che an­set­zen / etwas du bin­dest / wer of dich syn­net / und synt swert czu dur­chryn­nen ge­wyn­net / An czwe­ivel wint an / wiltu key­nen scha­den von im han / Dy link se­ite merke / deyn er­beit auch mete sterke / win­den vor­setzt / swert lang / los han­gen zo ist her ge­letzt / Dornoch in blende / der dich mit vor­set­zen wil sche­den / Ane sorge nym war / var im balde un­der arm dar / Recht lang los han­gen / das lobe ich gancz wiltu ran­gen / Dru[e]k vast mit sto[e]ssen / vom czawm / sti­che mes­ser reme der blos­sen / Ube dy kunst czu vorne / in schimpf / zo ge­denk­stu ir in czorne /

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Der scho­fgrif we­ret / wer rin­gens sich czu dir ke­ret // Als un­dern aw­gen / ane gre­ife lere mete flaw­gen // Wer dich an fel­let / we­der re­itens der wirt ge­fel­let / Rangens czur er­den / o[e]bergrief in recht mit ge­be­iden / Czu be­iden se­iten / du in an ler dich al­we­der re­iten / der scho­fgrif mit lobe / wert alle griffe un­dern ogen //

58 r

Ab du wilt re­iten / ro­slaw­fens czur an­dern se­iten // der sterke schote / ane set­cze do mete no[e]te // wer we­ret dir das / we­ite swert vach na­trag der han­dlas // Ader umbe kere // ruet czu ia­gen der were / mit al­len ku[e]nsten / der iagt den schicke noch gu[e]nsten // ab du vo­ria­gest / und ane danke linke iagst / Beyn swert auf ta­ste / Und ran­gen stoz sere mete va­ste //

58 v

Iagt man rech­tens / halb kere link / warte vech­tens / Mit ar­men va­hen / zo mag dir keyn schade na­hen // kere an­der­weit umbe / ab dy roz nu[e] hin spru[e]ngen /

59 r

Wiltu an fas­sen / ne­ben re­itens nicht saltu las­sen / das zunne [?] cze­igen / linke er­mol treib wiltu ne­igen / Das vor­hawe ta­ste ke­gen na­cken dru[e]k zere va­ste / das her sich swen­ket / sel­ben we­der auf / sich ge­len­ket / wer dir do re­met / o[e]birgreif den der wirt be­sche­met / Druk arm an hawpt / der grif ofte za­tel raw­bet / Wilt aber dy ma­sen / des va­hens le­icht von dir la­sen / den vor­grif merke / der bricht vo[e]rbas syne sterke /

59 v

Ab sich vor­rukt / das swert keyn sper wirt geczukt/ Der strich io war / nym sprink vach rin­gens yle czu ym / link lang von hant­slach sprink we­islich und den vach / Ab her wil czu[e]cken von schne­iden vach und dru[e]k in // das her dy blo[e]sse mit swer­tes orte vordro[e]sse // be­der unde hant­schuch un­der dy aw­gen dy blosse recht zuch / Vorboten rin­gen / we­isli­chen czu lere bren­gen // Czu fle­is­sen vinde dy dy star­ken do mete vinde // In al­ler lere / den ort ke­gen der blos­sen kere //

60 r

Wer abe­syn­net / vech­tens czu fusse be­gyn­net / der schicke syn sper / czwey sten am an­he­gen rechte wer // Sper und orte / den vor­stich ane vorchte // Sprink und setz recht an / wert her czuk das sigt ym an / Wiltu vor­ste­chen / mit czu[e]cken lere were bre­chen / Merk wil her czi­hen / von sche­iden und wil her flyen // So salt im na­hen / y warte we­islich des va­chen //

60 v

Wo man von sche­iden / swert zu[e]cken siet von in be­iden / do sal man ster­ken dy schrete eben mete mer­ken / Vor / noch dy zwey dink sint al­ler / pru[e]fe mit lere abe­sprink / Volge al­len tref­fen / den star­ken wiltu sye / ef­fen / Wert her czo czu[e]cke / stich wert her io czu ym ru[e]cke / Ab her lank fich­tet / zo bi­stu ku[e]nslich be­rich­tet / gre­ift her auch sterke an / das schis­sen sigt ym an // Mit sy­nen slaen harte / schu[e]tzt her sich trif ane forte / Mit be­iden hen­den / czu au­gen ort lere bren­gen / Des fu[e]rden fus­ses / mit sle­gen du hu[e]ten mu[e]sest /

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Das ist nu[e] von Ringen

Ab du wilt rin­gen / hin­der beyne recht lere sprin­gen / Regel vo[e]rschissen / das vor­beyn ku[e]nstlichen slys­sen / Von be­iden hen­den / ab du mit kunst ge­rest en­den /

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Hie vor­newt man und vor­ni­der weit / dy sto[e]cke und ge­setze / des bloz­fech­tens / me­istern licht­na­wers mit kor­czer und mit slech­ter rede / durch gro[e]sser und bes­ser vor­sten­dunge und vor­nem­munge wille / ab vor ich­sicht ist ge­schre­ben / in den Reymen und in der glo­zen / unbe­dew­tlich und unvor­nem­lich / das daz mit slech­ter rede ko[e]rtzlich ade o[e]berlawfen
Czu dem er­sten merke und wisse das licht­na­wers fech­ten leit gar an den fu[e]nff wo[e]rtern vor noch swach stark Indes / dy eyn grunt kern und fun­da­ment seyn al­les fech­tens / und wy vil ey­ner fech­tens kan / weis her nu[e]r des fun­da­mentz nicht / zo wirt her oft bey sey­ner kunst be­sche­met und dy sel­ben wo[e]rter sint vor oft aus ge­legt wen si nu[e]r of das ge­hen das ey­ner umber­mer in motu sey und nicht veyer ader lasse das ie­ner icht czu slage kome / Wen her noch/ be­dew­ten vor­slag / und noch­slag als vor oft ist ge­schre­ben / Und das ge­het of das / daz do he­is­set / prin­ci­pium und fi­nis / an­he­bunge und en­dunge / Wen eyn ern­ster gu­ter fech­ter / ficht doru[e]m mit eyme / das her mit sy­ner kunst ey­nen wil slaen / Und nicht ge­sla­gen wer­den / und das mag her nicht tuen an an­he­bunge und ane en­dunge / Wil her denne wol an­he­ben / so schaffe her das her io den vor­slag habe und ge­winne / und nicht ie­ner / den ey­ner der do slet of ey­nen / der ist io /

64 v

si­cher / und las be­wart / dez hal­ben denne ie­ner der / dir­slege mus war ne­men und war­ten / wen her denne den vor­slag ge­wint und tuet / her treffe ader vele / zo sal her denne do­rnoch / im­me­diate ane un­der­loz in dem sel­ben raw­sche den noch­slag tuen / das ist den an­dern slag / den drit­ten den vier­den ader den fu[e]nften / is sey haw ader stich alzo das her umber­mer in motu sey / und eyns noch dem an­dern tre­ibe / ane un­der­loz das her io ie­nen nicht las czu slage ko­men / Doru[e]m spricht liecht­na­wer Ich sage vor ware / sich schu[e]tzt keyn man ane vare + [przy­pis na mar­gi­ne­sie: sine dampno] / Hastu vor­no­men / czu slage mag her kleyne ko­men / Tu / nu[e]r als vor oft ge­schre­ben ist / und bis in motu / Das wort Indes get of dy wo[e]rter / Vor noch den wen ey­ner den vor­slag tuet / und ie­ner den we­ret / Indes und dy we­ile das in ie­ner we­ret und sich schu[e]tzt zo mag de­ser wol czu dem noch­slag ko­men / Auch get is of dy wo[e]rter swach stark / dy do be­dew­ten / daz fu[e]len / den wen ey­ner an dem swerte ist / mit ieme und fu[e]let ab ie­ner stark ader swach ist / do­rnoch tut her denne noch der oft ge­schre­be­nen lere / Und das fun­da­ment wil vor al­len sa­chen dy prin­ci­pia ha­ben / Kunheit / Rischheit / Vorsichtikeit / list / und klu­kheit / etc / und och yn al­len din­gen moze / ab her nu[e] den vor­slag ge­win­net / den sal her nicht zo gar swinde tuen das her sich de­ste vas des noch­slags ir­ho­len mag / Und sal och nicht czu weit schre­iten / das her sich de­ste vas eyns

65 r

an­dern schre­tes hin­der sich ader vor­sich ab sichs gepu[e]rt mo[e]chte ir­ho­len / als licht­na­wer spricht Dorof dich zosse / alle dink ha­ben lenge und mosse / Dorum sal ey­ner nicht gehe syn / und sal sich vor / wol be­den­ken was her tre­iben wil und das selbe sal her denne ku[e]nlich tre­iben und eyme ri­schlich dar varn czu koppe ader czu le­ibe / Und mit nichte czum swerte / wen ab ey­ner im eyme gar ge­wi­slich hewt czu koppe ader czu le­ibe / daz ist czu den vier blos­sen / den­noch kumpt ist oft czum swerte an eyns dank / Is das sich ie­ner schu[e]tzt / zo schu[e]tzt her sich mit dem swerte / alzo das is den­noch czum swerte kumpt / Doru[e]m spricht licht­na­wer / haw nicht czum swerte / zon­der stetz der blos­sen warte / Czu koppe czu le­ibe / wiltu ane scha­den ble­iben / Du tre­fst ader ve­lest / zo trachte das du / io der blo[e]ssen re­mest / In al­ler lere / deyn ort keyn eyns ge­sichte kere / Und wer weit umbe­he­wet / der wirt oft sere be­sche­met / Off daz al­ler ne­ste / brenge hewe ader sti­che dar ge­wisse [mar­gin note mit, not cer­tain where to place it] / Und dich zu[e]me io / das ie­ner icht e kome wen du / So mag­stu wol be­stan / recht vor ey­nen gu­ten man /

65 v

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66 r

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66 v – 73 v

[Inne tek­sty, me­dy­cyna, ma­gia, astro­lo­gia itp.]

74 r

Hie hebt sich an fech­ten mit dem schilde

Wer do mit dem schilde wil ler­nen fech­ten ader mit deme po[e]keler / der sal czu dem al­ler er­sten wis­sen

74 v – 77 v

[Inne tek­sty, che­mia, me­dy­cyna, rze­mio­sło, etc.]

78 r

Hie hebt sich an fech­ten mit der stan­gen

Wer do mit der stan­gen wil fech­ten ler­nen der sal von al­ler er­sten wis­sen und mer­ken das eyn stange von rechte / sal czwelf spa­nen lang / seyn Und das daz fech­ten mit der stan­gen ist / aus dem swerte ge­no­men / Und als ey­ner ficht mit dem swerte / zo fechte her och mit der stan­gen / Und dy prin­ci­pia dy do ge­ho­ren zum swerte / als vor noch kun­heit ri­scheit list klu­kheit etc dy ge­ho­ren och czu der stan­gen /

78 v

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79 r – 81 v

[Inne tek­sty, me­ta­lur­gia, che­mia, etc.]

82 r

Hie hebt sich an fech­ten mit dem lan­gen mes­ser

Wer do mit dem lan­gen mes­ser wil fech­ten ler­nen / wen aus dem lan­gen mes­ser ist das swert ge­no­men und fun­den / Der sal von er­sten mer­ken und wis­sen das daz fun­da­ment und dy prin­ci­pia / dy do ge­ho­ren czum swerte / dy ge­ho­ren auch czum mes­ser /

82 v

Eyn man hat nu[e]czwn hende / und hat von­der hant czwen slege oben / und un­de­nauch czwene / aus den ko­men sti­che und snete / als of dem swerte ist / mit dem win­den / Und ey­ner hat vier schrete / vor­sich ey­nen und hin­der­sich ey­nen / und czu it­zli­cher sy­ten ey­nen / do­rnoch sichs gepu[e]rt noch dem ge­setze des ge­fech­tes / Off dise ge­schre­ben rede / mit sampt dem fun­da­ment und prin­ci­pia do sint alle dink auf ge­ba­wet de­ser kunst

Auch wisse recht zam nichteflu[e]cht [slu­echt?] am mes­ser u[e]m zost ist ir­docht und ge­macht / zon­der daz man is al­les be­dint [be­dut?] und nu[e]tczen sal noch dem als sichs gepu[e]rt und als dy kunst for­dert und be­gert ader he­ist / als sal och key­ner­leye dink noch ge­lid am men­sche syn daz do feyer und ruge wen is do­rczu kumpt / syn dy daz kunst be­gert und for­dert / czu der sel­ben er­beit

Auch wisse das dy rechte hant der lin­ken veynt sal syn und dy linke der rech­ten und dy eyne hant sal hin set­czen und abe­we­isen / und dy an­der sal scha­den tuen /

Auch wisse das czwene schilt trete syn dy czu al­ler­leye ge­fechte gut und nu[e]tcze syn / eyn hin­der­sich und eyn vo[e]rsich und syn dy schrete wen man eyn beyn o[e]ber das an­der kew­czews leit und slewt ader schrankt /

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[ta­bela z ka­len­da­rzem]

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Hie hebt sich an fech­ten mit dem de­gen

Wer do wil fech­ten ler­nen mit deme de­gen der sal mer­ken und wis­sen / daz daz swert vorne ge­spiczt sol sein sol­sem und ist ge­se­hen in al­le­xan­dria

++ rape ra­di­ces viole et mitte con­tare tibi hins­sis deb­tem urgre et qu­ocu­mque te­ti­ge­ris suas ope­ris [????]

Der de­gen / ader das kur­cze mes­ser das czu kamp sti­cze / keyn dir ge­stalt und ge­richt ist das saltu mit dy­ner lin­ken hant / mit yn­griff aus win­den / alzo das du im syn arm be­grif mit dy­ner lin­ken hant / und das dir syn mes­ser ober dyme arme sey / zo wend im den arm mit dem mes­ser o[e]m / zu muss her is las­sen

Auch mag ey­ner das win­den eyme fy­er­leyw das we­ren / Czum er­sten / wen im ey­ner alzo mit der lin­ken hant noch dem mes­ser gre­ift zo sal her den ort las­sen of gen yn dy hoe alzo das her mit vor­worf­ner hant daz mes­ser um ke­ret und den ort of / zo ist eines win­den al­les vor­lorn / und du magst dy weyle tuen was du sel­ber wilt / Czum an­der mol / wen im ey­ner gok ist noch dem mes­ser als vor / als balde als her mas nur merkt / zo ru[e]kke her und czihe syn mes­ser ri­sch

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und ster­klich an sich / ader keyn im we­der / und sneid im durch arm hant / daw­men ader was her be­gre­ift mit dem ru[e]cken / und czi­hen Indes zo wirt seyn ste­chen we­der frey als e

Wil denne ie­ner das we­ren und an­dere bro[e]chen / zo sal her de­sem mit sy­ner hant noch vol­gen / alzo als her im den arm be­grif­fen hat / zo mag her im of den ruc­ken ko­men / wy le­ichte her aber nicht noch vol­get alzo / das her harte we­der helt / zo nympt her scha­den / und de­ser fromme

Auch / wen her ym den / arm / ader dy hant mit sy­ner lin­ken hant be­grif­fen / und ge­van­gen hat / zo sal her mit sy­ner rech­ten hant / gar snelle auch dar varn czwi­schen sy­ner lin­ken hant mit der her ie­nen be­griffe / Und czwi­schen eines de­gen / und mit vor­worf­ner hant / das syn dawme / un­den / und der kleyne vin­ger oben kome / und winde im denne den de­gen alzo aus /

Ist denne das de­zer mit deme we­ren und win­den laz ist und trege / mit deme / alz her ieme den arm be­grif­fen hat / Und in gar ve­ste helt / zo sal ie­ner mit syme / de­gen im dre­wen und of in drin­gen / recht zam her in mit ge­walt wo[e]lle ste­chen / und den ort io keyn sy de­ses ge­sichte / zo wil daz selbe / de­ser / va­ste we­ren / Indes zo sal de­ser ie­ner / denne / au­swen­dig / de­ses ar­men / ader yn­ne­wen­did / den de­gen au­swin­den und wu[e]rgen / und snelle we­der czu varn mit dem de­gen of das al­ler ne­ste / wen de­ser / mit deme als im ie­ner also derwt und of in dringt / mit dem de­gen / so be­sorgt her sich nicht vor deme au­swin­den / und hat nicht / ach­tunge do­rof / und mit deme wirt her ge //

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tu[e]scht / Und das get of dy wo[e]rt / vor / noch / alzo das ey­ner mit eyme dinge eyme vor dre­wet / recht zam her das selbe io meyne czu­tre­iben / zo wil es denne ie­ner io we­ren / und hat nicht ach­tunge of eyn an­ders Indes als is denne ie­ner am nyn­sten ge­trawt / zo sal de­ser dar varn / mit deme das her meynt czu tre­iben und vor im mute hat ge­habt / und mit deme prin­ci­pio rew­scht man vil lewte mete /

[Magiczne re­cep­tury]

85 v

[Magiczne re­cep­tury]

86 r

Das ist von deme rin­gen

Der do wil ler­nen rin­gen / der sal czu dem er­sten / mer­ken und wis­sen das dy prin­ci­pia / vor noch ri­sch­heit / kun­heit list und klu­gheit / etc dy geho[e]ren och czu deme rin­gen / Und wisse das alle ho[e]bischeit kompt von deme rin­gen und alle fech­ten ko­men ur­sa­chlich und grun­tlich vom rin­gen / Czum er­sten das fech­ten mit dem lan­gen mes­ser / aus dem kumpt das fech­ten mit dem swerte / etc

[Magiczne re­cep­tury]

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[Magiczne re­cep­tury]

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Merke rin­gen in czu­law­fen man­cher we­zen und ge­verte me­ister licht­na­wers / und das ist gar swer und unbe­dew­tlich / wen das das ist sein zete ge­west / do­rum das ist nicht yder­man vor­neme / der is wo[e]rde le­zen / Das er­ste ge­verte gut ist do mite su­che alle mol de­ine list wy her ge­walle alle mol / ho[e]r was ich lere / wene her lewft czu dir / zo merke / daz du en sto­zest von dir / czu pe­iden ze­iten / alle mol lere schre­iten / sto­zen und win­den / ma­che blo[e]zen do man mite win­det un­den czum ze­iten / pe­ide peyn vor­set­czen / und hende bre­chen / wo her dich an gre­ift / zo winde de­ine hende um syne / und syne mu[e]ssen denne gle­iten / oben un­den o[e]beral / do mite mach­stu im einen val / Wen her an dy ach­sel gre­ift harte / zo mach­stu / und salt nicht / an­ders tun / wen du salt de­ine / hende / le­gen dir twere le­gen / ober sy­nen dru[e]cken / und in dem sel­ben dru[e]cken dyne hende von ey­nan­der czu[e]cken / Und syne weg dru[e]cken / Dornoch und do­rof / gen sechs val­len ader we­zen / alle mol pein vor­set­czen ader nicht / wy du sel­ber wilt / und las dy hende en­de­lich gen / ader lang­sam wy du sel­ber wilt / zo ist es als eyns / Doraus das er­ste merke / das du en mo[e]gst um gre­if­fen / und dyne hant an syn her­cze drucke / und eyn peyn vor­set­cze zo wur­fstu en ober daz selbe peyn mit sym gan­czen leybe / das an­der get noch dem bro­che / alzo daz du mo[e]gst an sy­nen el­bo­gen gre­ifen / und eyn peyn vor­set­czen / und en ober das selbe peyn ge­wor­fen / Das dritte get aus dem bro­che / wen her of ge­wirft die hende / zo mag her sy wol druc­ken / mit eyn peyn vor­set­czen und vor­sich sto­zen mit gan­czer kraft / und syne hende do / mit dy­nen hen­den oberru[e]cken hin weg stos­sen / Das vierde ist / wen her erst mal ge­bricht / do­rnoch var im mit dy­ner hant / an syn an­tlitz

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czu vor aus an dy naze ader kynne / und mit der / an­dern hant an den rucke / und mit eyn peyn vor­set­cze / und wirf in do­ro­ber / Das fun­fte ist / das du en magst an dy prust sto­zen / aber mit ey­ner hant an das hewpt gre­ifen / mit eyn peyn vor­set­czen wir­fstu en of den kop / Das sechse ist / das du en magst ne­men do­rnoch / mit ey­ner hant / pey dem el­bo­gen / mit eyn peyn vor­set­czen wirf in of dy ze­ite / und dru[e]cke mit dy­ner hant dy syne wol czu der erde / Und merke das du alle dese vor­gnante ge­verte / magst peyn vor­set­czen / ader los­sen / wy du wilt / Das si­bende ist / das du magst mit dy­ner ey­ner hant in syne arm ge­re­ichen / und mit der ey­ner hant syne an gre­ifen / und mit dy­nem ey­nem fusse / sy­nen fus sto­zen / an das an­der wo du hin gre­ifest / zo vel­let her of das an­tlitz / ader magst das an­der peyn hin­der in set­czen / zo wir­fstu in of / den ru[e]cken / und bricht im den arm / Daz achte ist als das so it­czunt ge­spro­chen ist / zon­der daz her mit ey­ner hant / syne an gre­ifet / und den el­bo­gen au­swen­dig hin lenke / und mit der an­dern hant / an syne an­der hant do vorne und stoz in of eyne se­ite

Och me was aus dem er­sten gen arm das meyne ich her­noch sa­gen / Och merke das du in al­len ge­ver­ten / das selbe peyn salt vo[e]rsetczen / von we­ler se­iten / ader mit we­ler hant du in wilt ne­der we­rfen / Und in al­len ge­ver­ten / wenne man dir vor­setzt / mit eyn peyn / das selbe saltu mit dyme an­der peyne / ri­sch hin­weg slon / und stoz snelle oben mit den hen­den ober ru[e]cke / zo vel­let her in al­len vor­set­czen / Och mag / das / daz ne­ste syn / daz du in nym­mest pey der ey­nen hant / und lest im dy an­der gen / mit eym peyn vor­set­czen / und dich mit sy­ner hant um ge­kert / und ne­ige ader prich in ober

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das peyn zo vel­let her sere / Das an­der bre­chen ist / das du och oben salt hende weg sto­zen / und do­rof gen och newn ge­verte / Daz get alzo dar / wen her dich hel­dit oben pey den ach­seln / zo lege dein el­bo­gen in syne hant yn­ne­wen­dig / und stoz ym dy hant weg / Und och ta­stu das mit der an­dern hant / Dornoch mag­stu dy ne­ben ge­verte tre­iben als vor ge­schre­ben ist von dem arm bre­chen / Nu merke wy du salt un­den bre­chen auch czwey merke wen her dich hel­dit / zo stoz mit dy­ner hende an syn ge­lenk von pe­ider hant / und von un­den of / Dorof / gen auch newn / daz an­der das du magst ge­sto­zen von of yn dy el­bo­gen / harte mit dy­nen hen­den / do mag­stu auch newne ge­verte aus bren­gen / als vor / das syn it­czunt vire // Merke aber vire / daz du magst arm bre­chen / czu dem er­sten mal / wen her dich hel­dit / pey den ach­seln / zo saltu dyne hende mit dyme el­bo­gen / von oben ny­der weg / sto­zen / zo ko­men syne hende dir an das hawpt / und dru[e]cke yn czu dir an dyn ze­ite / und merke io das du ym ku­mest mit dy­ner hant an sy­nen arm ge­lenke und das du dyn hewpt hin­den harte hel­dist ym dy hant / und mit der an­dern han ym an syne brust weg sto­zen / zo brich­stu ym den arm / aber se­czist ym dein fuss un­der / zo vel­let her gar sere / Das an­der ge­verte ist auch also / sun­der daz du von un­den of slest dyne hant zo win­de­stu syne weg / zo kumpt syne hant / un­der dyn arm / zo le­stu yn um law­fen / ader set­czest ym eyn fus un­der zo vel­let her / Das selbe ge­ferte mag­stu tun czu der an­dern ahnt auch czwei / zo wer­den auch viere / das wer­den denne nu achte / Doch merke wen du yn u[e]mgreifest mit dem le­ibe ader um den leip und dyn hewpt harte hel­dist an seyne brust und wen her dir denne an das kynne gre­ifet mit ey­ner hant / und mit der an­dern an das hewpt / zo stoz yn weg / Dornoch stoz yn mag­stu syne hende / mit eym peyn vo[e]rsetczen auch weg sto­zen / So mag her dir dyn peyn auch weg sto­zen / mit sym fusse / und auch dich oben mit sy­nen hen­den / das bricht dir denne we­der dyn rin­gen und dyne sterke // Vor hatz­stu nu ach­ten

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und aus it­zli­chen newn / Nu merke aber an­der vire und aus it­zli­chen gen irer newne als vor / Wen her dich be­grieft an dyne brust vorne / zo drucke syne hende in dy­nen von oben ne­der an dy brust als vor / der ha­stu noch newne / das ist nu das er­ste / Das an­dern al vor mir deyme el­bo­gen von oben ne­der / als vor um syne hende ge­wun­den / zo ha­stu do­raus ar­ber newne / Das dritte von un­den of pey der brust / ge­sto­zen / zo ha­stu aber newne / Das vierde von un­den of mit dy­nen kno­chen / zo ha­stu ir aber newne / Alzo ha­stu ir czwel­fte / und aus it­zli­chen newne //

Merke mit dem sel­ben slosse ader stosse und um mit dem mag­stu ey­nem von dir bren­gen / Wo her dich an gre­ifet / Wen her dich an gre­ifet pey dem er­mel / do vorne pey der hant / ader ke­gen dem er­meln an dem ge­lenke / ader mit ey­ner hant an dy brust / ader wo her dich an gre­ift / zo mag­stu yn mit dem sel­ben slon und mit win­den von dir bren­gen / Und do­rnoch mag­stu yn sto­zen wy du sel­ber wilt / das her czu dir / mit nichte ko­men mag // noch mag dich recht mit nichte be­gre­ifen obe­ral an dem gan­czen le­ibe /

Eyn an­der czu­law­fen merke / wen her czu dir nu[e] sprin­get / und du ym eyn peyn hast vor­saczt / zo mag her mit eym spronge dir ent­gen / mit ey­ner hant ge­grif­fen noch dem peyn und mit sy­ner an­dern hant an dy brust ge­stos­sen das du of das hewpt vel­lest / Das ist do an­der / wen her noch dem beyne gre­ifet / zo czucke is hin­der­weit / und rucke yn noch dir zo vel­let her of das an­tlitzt / Merke das an­der ge­set­cze / wen her ke­gen dir springt / zo mag her dich un­der den ar­men um gre­ifen / und mit seym peyn hin noch schre­iten / wirft dich of den / rucke gar harte / Das ist do­rwe­der / wen her dich zo um gre­ift / zo valle balde und snelle of dy se­ite dyn / das ist dy ve­ste bu[e]sse / czu dem rin­gen / Merke das dritte ge­set­cze wen her czu dir springt ader schreit / zo mag her dich der­wi­schen mit sy­nen pe­iden vo[e]r dy brust dyn / und vel­let ne­der und ru[e]ckt dich of noch ym / und springt dir mit syme fusse en­ke­gen / und wirft dich ober syn hawpt /

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das du verre en­we­ghin schu[e]st / Das ist do wi­der / wen her dich zo gre­ift // snelle und gar balde valle of yn und volge ym / zo mag her dir nicht ge­tun /